Fischer-Appelt

Designagentur Ligalux stellt sich neu auf

Neuaufstellung bei Ligalux: Jan Kruse, Kreativdirektor und Geschäftsführer, und Beratungschefin Stefanie Kornfeld führen nun die Leitung der Digitalagentur.
© Ligalux
Neuaufstellung bei Ligalux: Jan Kruse, Kreativdirektor und Geschäftsführer, und Beratungschefin Stefanie Kornfeld führen nun die Leitung der Digitalagentur.
Ligalux, die Designtochter der Fischer-Appelt-Gruppe, baut die Führungsebene um und etabliert eine Doppelspitze. Damit einher geht auch eine strategische Neuausrichtung. So sollen visuelle Markenerlebnisse künftig stärker in den Fokus rücken.

Jan Kruse, Kreativdirektor und Geschäftsführer, leitet die Designagentur Ligalux nun gemeinsam mit Beratungschefin Stefanie Kornfeld. Eine strategische Entscheidung, wie es seitens der Agentur heißt, um die Führungsebene neben der Kreation auch auf den Bereich Kundenberatung auszuweiten.



Kruse ist bereits seit 2007 bei Ligalux tätig und seit 2008 in seiner Funktion als Kreativdirektor und Geschäftsführer. Diese Position hatte zuvor Claudia Fischer-Appelt inne. Kornfeld ist seit August als Beratungschefin bei Ligalux, zuvor war sie als Client Director bei Grupo Solutions Branding & Packaging Design tätig.

Der Anspruch der beiden Chefs: "Die Visualität einer Marke als Schlüssel zu nutzen, um einzigartige und durchsetzungsstarke Markenerlebnisse zu schaffen", sagt Kornfeld. In Zukunft wollen sie sich bei ihrer Arbeit auf die Entwicklung analoger und digitaler Visual Experiences fokussieren.


Ein aktuelles Beispiel der Fischer-Appelt-Tochter ist die "Wall of Sound". Was auf dem ersten Blick aussieht wie ein schwarz gemalter Ghettoblaster auf einer normalen, weißen Wand, ist in Wirklichkeit eine Fläche zum Interagieren. Denn: Berührt man die Playtaste des Ghettoblasters, wird Musik abgespielt – mit der Stopptaste bricht sie ab. Die Musik kann zudem mit dem Berühren des Lautstärkereglers kontrolliert werden. Aus dem anfänglich beschriebenen Bild wird auf diese Weise eine Visual Experience.

Was für Außenstehende nicht sichtbar ist: Den schwarzen Ghettoblaster malte Ligalux mit elektrisch leitender Farbe an. Mit Hilfe von kapazitiven Sensoren, die mit der Farbe verbunden sind, können Berührungen erkannt werden. Hinter der Wand befindet sich eine vorprogrammierte Rasperry Pi. Über die Touch-Sensoren der Farbe spielt sie automatisch mp3-Dateien oder Wiedergabe-Listen von Musik-Streaming-Diensten ab.
Von Naoual Abardah

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