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GKK übersetzt Sprache in Farben

So sieht "GKK Dialogmarketing" in Farben aus
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So sieht "GKK Dialogmarketing" in Farben aus
Welche Farbe hat Dialogmarketing? Und welche das Wort Agentur? Und lässt sich Sprache überhaupt in Farben ausdrücken? Mit diesen Fragen hat sich die GKK Dialog Group beschäftigt, einer von Deutschlands größten Anbietern für Dialogmarketing, CRM und Callcenter-Leistungen. Entstanden ist das sogenannte GKK Farbphon, ein Algorithmus, der Sprache in Farben übersetzt.
Dabei wird nicht jedem Buchstaben ein Farbton zugewiesen, sondern die Sprache wird in Silben und Klänge übertragen. Faustregel: Stimmhaften Lauten wie zum Beispiel Vokalen werden helle, leichte und warme Farben zugeordnet. Die meisten Konsonanten werden dagegen durch gedeckte, dunklere Farben ausgedrückt.


Die Verantwortlichen bei GKK um Gruppenchef Markus Gräßler haben das Farbphone im Rahmen eines Strategieprozesses entwickelt, mit dem die Commarco-Tochter die eigene Positionierung schärfen will. "Wir waren über viele Jahre ein erfolgreiches Unternehmen, aber keine wirklich starke Marke", sagt Gräßler, der jetzt auch die eigene Unternehmensmarke stärken will.
Markus Gräßler will das Profil von GKK schärfen
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Markus Gräßler will das Profil von GKK schärfen
Das Farbphone ist ab sofort die Grundlage des Corporate Designs von GKK. Es findet sich auf allen Werbemitteln, Eigendarstellungen und der Website. Zudem soll es auch im künftigen Domizil von GKK zum Einsatz kommen, das im Herbst bezogen wird. Die neue Zentrale ist nur einen Steinwurf vom bisherigen Stammsitz in der Hanauer Landstraße im Frankfurter Osten entfernt – im neugebauten Lindley-Quartier, wo auch Fiat-Chrysler residiert. Das Haus bietet Platz für 380 Mitarbeiter. Aktuell arbeiten in der Mainmetropole knapp 300 Leute für GKK. Darüber hinaus gibt es Standorte in Hannover, München und Bremen. Insgesamt beschäftigt die Gruppe etwas mehr als 1000 Beschäftigte, die meisten davon in Callcentern.

Den Großteil des Gesamtumsatzes von rund 45 Millionen Euro erwirtschaftet die Gruppe mit ihrem Dialog- und Callcenter-Angebot. Nach Angaben von Gräßler trägt diese Sparte etwa 80 Prozent zum Umsatzvolumen bei. 15 Prozent erzielt GKK mit Kampagnen und anderen Kreativservices, der Rest kommt aus Data- und Consulting-Leistungen. Mit Blick auf die Zukunft soll vor allem diese Säule weiter gestärkt werden. Auch im Kreativbereich sieht Gruppenchef Markus Gräßler noch Luft nach oben. Ausgebaut werden soll zudem die Zusammenarbeit innerhalb der Commarco-Gruppe, zu der neben GKK unter anderem Scholz & Friends und Deepblus Networks gehören. mam


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