Auswertung

Das sind die 10 größten Zeitfresser in der PR

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Das sind die größten Zeitfresser in der PR
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Das sind die größten Zeitfresser in der PR
Schlechte Briefings, unklare Zielsetzungen und Co: Es gibt viele Dinge, die PR-Schaffende viel Zeit kosten. Eine aktuelle Umfrage der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor hat nun die zehn größten Zeitfresser in der PR ausfindig gemacht. Klare Nummer 1: Zu viele Abstimmungsschleifen.

Der Umfrage zufolge, geben 59 Prozent der Befragten an, durch zu viele Abstimmungsschleifen bei der Arbeit am meisten Zeit zu verlieren. Auf Platz zwei der größten Zeitfresser landen unklare Zielsetzungen, dicht gefolgt von schlechten Briefings. Für die Auswertung wurden im Februar 987 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen online befragt. Eine Mehrfachnennung war möglich.


Ähnlich genervt sind die PR-Verantwortlichen, wenn Meetings, die per se schon Zeit kosten, zudem noch schlecht strukturiert sind oder administrative Aufgaben überhandnehmen. So geben 42 Prozent der Befragten an, dass Reporting, Datenbankpflege, Rechnungslegung oder ähnliches zu viel Zeit frisst. Darüber hinaus fehle es trotz fortschreitender Automatisierung immer noch häufig an digitalen PR-Werkzeugen, um Arbeitsprozesse zu optimieren. Jeder Vierte gibt beispielsweise an, PR-Inhalte mit verschiedenen Tools auf vielen Kanälen einzeln posten müssen.

Top 10 der größten Zeitfresser in der PR:

1. Zu viele Abstimmungsschleifen - 59 Prozent
2. Unklare Zielsetzungen - 44 Prozent
3. Schlechte Briefings - 43 Prozent
4. Unstrukturierte Meetings - 42 Prozent
5. Administrative Aufgaben - 42 Prozent
6. Wechselnde Aufgabenstellung mitten im Projekt - 26 Prozent
7. Zu wenig Durchsetzungsfähigkeit gegenüber anderen Abteilungen - 24 Prozent
8. PR-Inhalte mit zig Tools auf vielen Kanälen posten müssen - 23 Prozent
9. Schlechtes Projektmanagement - 21 Prozent
10. Unzureichende Führung durch den Chef - 19 Prozent
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