Inhouse-Kreation: Toyotas Plan verwirrt US-Agenturen

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Der Autohersteller setzt Agenturen unter Druck
Der Autohersteller setzt Agenturen unter Druck
Für reichlich Zoff und Unsicherheit sorgen in den USA Pressemldungen, denen zufolge der weltweit größte Autohersteller Toyota plant, seine weltweit mehr als 1 Milliarde Dollar schwere Werbung künftig inhouse  zu realisieren. 


Vor wenigen Tagen hatte die Firmenzentrale in Tokio bekannt gegeben, zwei Töchter zu gründen: eine soll das Marketing der Modelle in Japan übernehmen, die andere Tochter soll das globale Marketing betreuen. Seitdem ist die Welt für die Toyota-Agenturen in den USA nicht mehr in Ordnung. Die zu Publicis zählenden Toyota-US-Agenturen Saatchi, Team One und ZenithOptimedia reagierten laut AdAge konsterniert; das Dentsu-Network, die in den USA ebenfalls Toyota-Etats hält, sind dagegen der Überzeugung, dass das US-Geschäft der Agentur sich nicht wesentlich ändert. Inzwischen rudert Toyota zurück. „Berichte, dass alle Agenturen gefeuert werden, sind totaler Quatsch", so ein US-Sprecher des Unternehmens. Toyota-Agentur in Deutschland ist ebenfalls die Publicis-Agentur Saatchi & Saatchi. vs
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