Deutscher PR-Rat rügt Hunzinger

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Das Selbstkontrollorgan der PR-Branche, der Deutsche Rat für Public Relations, hat eine öffentliche Rüge gegen Moritz Hunzinger ausgesprochen. Hunzinger habe durch sein Verhalten in der so genannten "Scharping-Affäre" das Ansehen des PR-Berufes beschädigt, erklärt der Ratsvorsitzende Horst Avenarius. "Er hat durch sein Handeln, insbesondere durch solche Geldzuwendungen, die Politiker in Konflikte mit ihren öffentlichen Ämtern gebracht haben, in der Öffentlichkeit den Eindruck erweckt, dies sei übliche PR-Praxis", so die Begründung des PR-Rates.

Die Entscheidung des Gremiums fiel ohne Anhörung von Hunzinger, der wegen beruflicher Termine nicht an der Sitzung des PR-Rates teilnehmen konnte. Seine Stellungnahme zu den Vorwürfen hatte er schriftlich eingereicht. Hunzinger hält das Urteil für falsch und spricht von "institutionalisiertem, pharisäerhaftem Konkurrenzneid".

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