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+Shoppable Bewegtbild

Wie E-Commerce zu Video-Commerce wird

Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass E-Commerce endgültig zu Alltagscommerce geworden ist. Zudem sorgt die Tatsache, dass die Menschen mehr Zeit zuhause und online verbringen (müssen) dafür, dass die Grenze zwischen Unterhaltung und Kommerz verschwimmt und Videos als Shopping-Tool - Stichwort Social Commerce - immer mehr zur Selbstverständlichkeit werden. In seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online nennt Marcus Greye, Executive Creative Director bei der Digitalagentur TLGG, spannende Beispiele und erläutert, welches Potenzial in "Shoppable Bewegtbild" steckt.
von Marcus Greye, TLGG Dienstag, 23. März 2021
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Sex sells. Zumindest erzeugt er, wie in diesem Absatz, Aufmerksamkeit. Tatsächlich dürften die realen Abverkaufszahlen der Shai-Sommerkampagne 2006 sogar eher durchschnittlich gewesen sein, doch die Präsentation der Mode-Kampagne war über die Modewelt hinaus Thema: In den Online-Videos der Marke trugen französische Pornodarsteller:innen das aktuelle Shai-Sortiment, eh sie sich seiner entledigten und taten, was sie beruflich eben tun. Die expliziten Videos konnten angehalten, die frisch auf Bett und Boden gelandeten Kleidungsstücke per Mouse-Over aufgerufen, betrachtet und gekauft werden. Ein Porno als Katalog, ein Video als Shopping-Tool.
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