Im digitalen Lala-Land

Eine kritische Bilanz zu 25 Jahren Online-Werbung

Sonntag, 20. Oktober 2019
Vor etwa einem Vierteljahrhundert wurde der erste Internet-Banner geschaltet. Die Mediennutzungsgewohnheiten der Verbraucher haben sich seitdem genauso radikal verändert wie die Mediapläne der Unternehmen. Wie ist es um das Digitalmarketing bestellt? Christof Baron, einer der bekanntesten Media-Manager Deutschlands, sieht viele Probleme. Welche das sind, erläutert er in seinem Essay auf HORIZONT Online.
Digital is the New Norm? Nein, Digital ist keine Norm, durchzieht aber mittlerweile unser gesamtes Leben. Gerade in unserer Industrie hat dies zu einer wahren Explosion an neuen Plattformen, Angeboten und kommerziellen Austauschbeziehungen geführt – dort, wo Attention, Supply und Demand aufeinanderstoßen.

Das Puzzle an Kanälen, Kommunikationsformen und kommerziellen Modellen verändert sich sehr dynamisch und muss immer wieder neu, zielgruppen- und aufgabenspezifisch, zusammengefügt werden. In der Customer Journey haben sich digitale Plattformen zu unverzichtbaren Kanälen entwickelt, die nicht zu berücksichtigen grob fahrlässig wäre. Somit ist es nur zwangsläufig, dass klassische Medien zunehmend Nutzer und Werbegelder verlieren, während digitale Plattformen weiterhin an Gewicht gewinnen.

„Besoffenheit – Hangover – Konterbier. Oder doch besser Wasser?“
Christof Baron
Das Geld folgt den Eyeballs. Worüber sich aber sehr wohl streiten lässt, ist die Frage, ob die Größenordnungen der Verschiebungen immer gerechtfertigt sind und die Interpretation der Daten wirklich korrekt ist.

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