Kemmerich, Heimat und die FDP

Wie ein Wahlplakat nachträglich zur Lachnummer wird

Donnerstag, 06. Februar 2020
"Endlich eine Glatze, die in Geschichte aufgepasst hat." Mit diesem Spruch inszenierte die Werbeagentur Heimat den Thüringer FDP-Spitzenkandidaten Thomas Kemmerich im Landtagswahlkampf. In der Unterrichtsstunde, in der es darum ging, was passieren kann, wenn man sich mit Rechtsaußen einlässt, scheint der Jurist allerdings gefehlt zu haben.
So inszenierte Heimat FDP-Spitzenkandidat Thomas Kemmerich im Wahlkampf
© FDP
So inszenierte Heimat FDP-Spitzenkandidat Thomas Kemmerich im Wahlkampf
Kemmerich hat sich mit den Stimmen von CDU und der AfD von Björn Höcke, den man laut Gerichtsurteil "Faschist" nennen darf, zum Ministerpräsidenten des ostdeutschen Bundeslandes wählen lassen. Im Lichte dieses Vorgangs erscheint das erwähnte Werbeplakat von Heimat für den FDP-Spitzenmann nahezu grotesk. 

Jetzt kostenfrei registrieren
und 3 H+ Artikel jeden Monat gratis lesen!

Die Registrierung beinhaltet
den täglichen HORIZONT Newsletter.

 
Sie sind bereits registriert?
Der Nutzung Ihrer Daten können Sie jederzeit widersprechen.
Weitere Hinweise finden Sie unter Datenschutz.
stats