Gute Quoten auch dank junger Zuschauer

Warum die Olympischen Spiele trotz Corona als Werbeevent funktioniert haben

Freitag, 20. August 2021
Ein Gastland, dessen Bevölkerung das Sportevent am liebsten abgesagt hätte, Sponsoren wie Panasonic und Toyota, die auf Distanz gingen, und leere Ränge in den Stadien: Die Olympischen Spiele in Tokio hatten mit reichlich Gegenwind zu kämpfen. Warum Olympia aus Vermarktungssicht dennoch ein Erfolg war, erläutert Andrea Malgara, Managing Partner bei der Mediaplus Gruppe, in seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online.

Die olympischen Spiele in Tokio standen unter keinem guten Stern: Die Corona-Pandemie machte der ursprünglich für das Vorjahr geplanten Austragung einen Strich durch die Rechnung, Zuschauer:innen vor Ort waren nicht erlaubt, die japanische Bevölkerung protestierte. Dennoch hat Olympia nicht an Attraktivität eingebüßt – zumindest gemessen am Marktanteil im TV. Tokio 2020 erreichte einen ähnlichen Marktanteil wie auch die Olympiade in Rio De Janeiro 2016. Und das, obwohl die Uhrzeiten an beiden Austragungsorten genau diametral auseinander liegen – ist es in Rio 12 Uhr mittags, so ist in Tokio Mitternacht – und Rio damit aus deutscher Sicht von günstigeren Sendezeiten profitierte.


Olympia faszinierte die TV-Zuschauer:innen und ließ über den Austragungszeitraum der Spiele die Spannung immer weiter steigen.

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