Falsche Prioritäten?

Die 5 wichtigsten Trends und Erkenntnisse zum ADC-Wettbewerb

Dienstag, 28. Mai 2019
Die Stimmen zum diesjährigen ADC Wettbewerb fallen gemischt aus. Während ADC-Präsident Heinrich Paravicini von einem "exzellenten Jahrgang in der Breite spricht", bei dem lediglich ganz oben die Spitzen fehlten, monierten einige Jurymitglieder die Qualität in ihren jeweiligen Kategorien. Auch wurden in mehreren Kategorien Arbeiten vermisst, die erst gar nicht zum Wettbewerb eingereicht worden waren. Das hinderte die 405 Juroren allerdings nicht daran, wieder einmal großzügig Nägel zu verteilen. 334 waren es in diesem Jahr, verteilt auf drei Grands Prix, 47-mal Gold, 104-mal Silber und 180-mal Bronze.
Angesichts der Tatsache, dass rund 20 Prozent weniger Einsendungen im Rennen waren, erscheint die Ausbeute üppig. Im Vorjahr gab es insgesamt 347 Nägel, was damals schon ein Rekord war. Genaue Zahlen zu den diesjährigen Einsendungen gibt es nicht, es dürften schätzungsweise 5500 bis 5600 einzelne Exponate im Rennen gewesen sein. Präsidiumsmitglied Dörte Spengler-Ahrens (Jung von Matt) will nichts von einer Award-Inflation wissen. Es sei nach wie vor sehr schwer einen Nagel zu gewinnen, weil die 27 Jurys äußerst kritisch seien.

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