Effie 2019

Statt Kampagnen gab's Gold-Ideen

Freitag, 15. November 2019
Eine Keynote, die ein lahmer Anbiederungsversuch war; Gewinner, die über den Gold-Ideen-Status nicht hinaus kamen: Die Effie-Gala 2019 offenbarte ungewollt manche Problemlage im Agenturbusiness.
Keine Frage: Nach Jahren der Ungewissheit, Ranküne und Selbstfindung hat sich der Effie – Kongress und Gala – seit 2018 gemausert. GWA-Präsident Benjamin Minack und Effie-Chefin Larissa Pohl sind eigentlich auf dem besten Weg, das wichtigste Event des GWA zu einem wichtigen Event der gesamten Marketingbranche zu machen: Das Kongressformat, bei dem Effie-Cases vorgestellt werden, ist stimmig; genauso der Ablauf der Gala, bei der – ungewohnt – erst gegessen und dann die Preise vergeben werden. Moderator  Michel Abdollahi ist sowieso eine sichere Bank - auch wenn seine Statements zum Gold-Effie-Evergreen VHV redundant waren.

Redundant war in jedem Fall die als Keynote titulierte Verbal-Annäherung des Facebook-DACH-Chefs Tino Krause an die versammelten Agenturmanager. Krause hatte sich in einem HORIZONT-Interview vor wenigen Wochen darüber gegrämt, dass Facebook in Deutschland sehr einseitig wahrgenommen werde.  Seine Rede im Sendesaal des Hessischen Rundfunks konnte das berechtigte Misstrauen gegenüber dem Plattform-Koloss nicht mindern.

Diesen H+ Artikel gratis weiterlesen!
Jetzt kostenfrei registrieren.

Die Registrierung beinhaltet
die beiden täglichen HORIZONT Newsletter.

 
Sie sind bereits registriert?
Der Nutzung Ihrer Daten können Sie jederzeit widersprechen.
Weitere Hinweise finden Sie unter Datenschutz.
stats