Digitale Konzepte

Warum Hybrid-Messen die Zukunft sind

Montag, 08. Februar 2021
Vor zwei Wochen haben sich Timm Weber und Stefan Walz in einem Gastbeitrag bei HORIZONT Online mit der Zukunft der Messen beschäftigt und aufgezeigt, in welchen Bereichen sich Messen verändern müssen, um auf die geänderten Rahmenbedingungen zu reagieren. Jetzt geht es um die Realität - und die fällt ernüchternd aus. Anstatt sich neu zu erfinden, werden viele große Veranstaltungen wie die Möbelmesse in Köln und die Ambiente in Frankfurt einfach komplett abgesagt. Weber und Walz erklären, warum das eine schwer nachvollziehbare Entscheidung ist und warum Hybrid-Messen nicht nur eine Alternative, sondern die Zukunft sind.
Eines ist klar: Geschäfte werden weiterhin gemacht werden. Wenn Messen sich dafür als Plattform entziehen, werden sich die Geschäftsaktivitäten woanders hin verlagern. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie nach so einer Entwicklung später wieder zur Messe zurückkehren, halten wir für niedrig. Allerdings hätten Messen viel zu bieten, wenn sie ihre Angebote auf einen aktuellen Stand bringen würden und nicht nur warten, dass alles wieder so wird wie vorher.
Timm Weber und Stefan Walz appellieren daran, Großveranstaltungen nicht komplett abzusagen, sondern von vornherein hybrid zu konzipieren
© Marc Jacquemin
Timm Weber und Stefan Walz appellieren daran, Großveranstaltungen nicht komplett abzusagen, sondern von vornherein hybrid zu konzipieren
Denkt man ein bisschen drüber nach, wird klar, wie viele Vorteile die digitale Messe-Variante bietet, wie viele neue Geschäftsfelder sich auftun, die sich vermarkten lassen, wie attraktiv die Skalierungsmöglichkeiten sind.

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