Den Nippel durch die Lasche ziehen

Über die zwei Seiten von Customer Experience

Dienstag, 16. Juni 2020
Customer Experiences werden immer perfekter. Nahtlos, ohne Irritationen und idealerweise ganz intuitiv wird man durch den Funnel geleitet und landet idealerweise, ohne dass man es wirklich merkt, beim Kauf eines Produkts. Generationen von UX-Designern haben viel Hirnschmalz darauf verwendet, diese Abläufe immer wieder zu hinterfragen und systematisch zu verbessern. In seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online erklärt Timm Weber, Kreativchef von Digitas Pixelpark, warum es bei der Customer Experience neben der Technologie aber immer auch um den Einfluss guter Kreation geht.
Heute können wir problemlos mit einem Klick bei Amazon einkaufen. Recruiting-Seiten vernetzen sich mit unserem LinkedIn-Profil und laden alle relevanten Informationen selbstständig hoch. Schlaues Targeting empfiehlt dem Wanderschuhkäufer nicht wochenlang weiter Wanderschuhe, sondern die passenden Socken oder, noch besser, Blasenpflaster. Streaming-Programme merken sich, was wir sehen und schlagen uns Passendes nicht nur vor, sondern produzieren mittelfristig auch noch neuen Content basierend auf diesen Erkenntnissen.

Überall wird unser Leben optimiert. Schon vor Corona-Zeiten konnte man bei McDonald‘s am Automaten ganz einfach seine Burger bestellen, die Kinokarte mit einmaligem Wischen klarmachen, statt in der Warteschlange vor dem Ticketschalter anzustehen oder Devices nutzen, die Busfahrten ganz allein managt und bezahlt.

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