Die Espressomaschine als Stimmungsbarometer

Wenn es die Agenturkultur nicht ins 21. Jahrhundert schafft

Dienstag, 19. Januar 2021
Kurz vor Weihnachten veröffentlichte Michael Schipper, Gründer und  Inhaber der Hamburger Agentur You, einen Gastbeitrag bei HORIZONT Online, in dem er den einzigartigen Wert persönlicher Begegnungen im Büro pries. PR-Profi Pia Sternberg von der Agentur Hypr ist mit Schippers Thesen überhaupt nicht einverstanden. HORIZONT veröffentlicht ihre Replik ebenfalls als Gastkommentar.
Kurz vor Weihnachten habe ich den Gastbeitrag von Michael Schipper, Inhaber der Hamburger Agentur You, gelesen – und mich fast an meinem Kaffee verschluckt. Schipper hat mit einer erschreckenden Treffsicherheit die wohl häufigsten Vorurteile zum Thema New Work aufgezählt und das ganze als "Ode an das Büro" verpackt. Er schlägt genau in die alte Kerbe, dass die wirkliche und vor allem gute Arbeit nur im Büro stattfinden kann und Homeoffice doch bitte die möglichst seltene Ausnahme sein soll.
Homeoffice
© Pixabay
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Warum Videokonferenzen und Home Office das Agenturleben nicht ersetzen können

Nach einem halben Jahr vorwiegend im Home Office ist zwar nicht klar, was davon bleibt - sicher ist aber, "für Agenturen ist die direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch die Lebensader des Geschäfts: Die Entwicklung begeisternder Kommunikation setzt ein gutes Gespür für Stimmungen voraus", schreibt Michael Schipper, Inhaber der Hamburger Agentur You. Das könnten Home Office und Videokonferenzen nicht ersetzen.

Kreativität muss und wird auch über Pixel hinweg gelingen

Bezeichnend ist, dass Schipper als CEO in seinem Meinungsstück anscheinend nicht die Lebensrealität seiner rund 100 Mitarbeiter:innen einbezieht. 

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