Myles Lord

Meine Top 5 Musikvideos aller Zeiten

Dienstag, 15. Dezember 2015
Szene aus dem Musikvideo der japanischen Band Sour
© Screenshot Youtube / masakaaa
Szene aus dem Musikvideo der japanischen Band Sour
Musikvideos und die Werbeindustrie sind eng miteinander verknüpft, meint Myles Lord, Kreativgeschäftsführer von DDB Berlin. Erstaunlich, wie oft der Björk-Hit "All is full of love" schon für ein Moodboard genutzt wurde oder eine der letzten grandiosen Arbeiten der US-Rockband OK GO Kreative inspiriert hat, viraler zu denken. Für HORIZONT Online stellt der Südafrikaner seine Top 5 Musikvideos vor. Es seien Clips, die bei ihm Gefühle wecken und ihn zum Fan des Songs und der Band werden lassen.

1.

Biting Elbows - Bad Motherfucker (Regie: Ilya Naishuller)

Ich bin kein Fan von Gewalt. Aber dieses Video ist so brilliant realisiert, dass es auf Platz eins meiner persönlichen Favoritenliste gelandet ist. Bewundernswert ist der ganze Aufwand - und die wahrscheinlich gebrochenen Rippen -, die zu diesem grandiosen Ergebnis beigetragen haben.




2.

SOUR  - 日々の音色 (Hibi no neiro) (Regie: Sour)

Es ist toll, wie die japanische Band Sour ihre Fans und Community in das Video eingebunden hat. Da steckt jede Menge Liebe drin.




3.

Arcade Fire – We used to wait / The Wilderness Downtown (Regie: Chris Milk)

Eine großartige digitale Arbeit, um etwas sehr emotional und persönlich für den Zuschauer zu machen.



4.

Johnny Cash – Hurt (Regie: Mark Romanek)

Unglaublich gut aufbereitet. Eine brillante Hommage an einen der Größten.



5.

Radiohead – Just (Regie: Jamie Thraves)

Eine großartige und einfache Idee, vollendete Kunst. Vielleicht ein bisschen zu karg für die Generation Youtube, aber Kunst pur für die Generation MTV.

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