"Whassup?"

Warum Burger King den legendären Budweiser-Spot wieder on Air bringt

Der Budweiser-Spot "Whassup?" aus dem Jahr 1999 ist einer der kultigsten Commercials ever - jetzt feiert er ein überraschendes Comeback
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Der Budweiser-Spot "Whassup?" aus dem Jahr 1999 ist einer der kultigsten Commercials ever - jetzt feiert er ein überraschendes Comeback
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Es ist einer der kultigsten Werbespots aller Zeiten: "Whassup?" von DDB Chicago für Budweiser aus dem Jahr 1999. Das Commercial gewann nicht nur einen Grand Prix in Cannes, sondern fand spätestens nach seiner Ausstrahlung beim Super Bowl 2000 als Catchphrase Eingang in die Popkultur und den Sprachgebrauch von Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Jetzt feiert der Spot ein überraschendes Comeback - dank Burger King.
Die "Simpsons" haben ihn aufgegriffen, in "Scary Movie" wurde er parodiert, auch in TV-Serien wie "Friends" und "How I Met Your Mother" wurde der in die Länge gezogene "Whassuuuuuuuup?"-Ausspruch zitiert. Keine Frage: Die in dem Commercial erzählte Geschichte von ein paar WG-Mitbewohnern, die bei einem Budweiser am Telefon herumalbern, ist legendär. Mehr als 18 Jahre nach seiner Erstausstrahlung - der Spot lief insgesamt drei Jahre lang - geht er jetzt in den USA wieder on Air. Allerdings in leicht abgewandelter Form und geschaltet von einer anderen Marke: Burger King.

Während der Originalspot mit einem Kumpel der WG-Mitbewohner endet, der mit einem Sixpack Budweiser an der Sprechanlage vor dem Haus steht, ist es in der Neuauflage das Maskottchen "The Burger King", das ein paar Burger im Gepäck hat. Der Fastfood-Riese bewirbt mit dem 30-Sekünder sein limitiertes "American Brewhouse King Sandwich" und rundet den Spot mit der Botschaft "The King of Burgers meets the King of Beers" ab.
Doch auch wenn Burger King die Kombination aus dem "American Brewhouse King Sandwich" und einem kühlen Budweiser als "perfekten Match für den Sommer" bezeichnet, gibt es bei der witzig inszenierten Markenkooperation einen Haken: Das Bier kann man in den Filialen des Burgerbraters tatsächlich gar nicht kaufen, Alkohol wird dort nämlich grundsätzlich nicht ausgeschenkt. Aber man kann es ja immer noch so machen wie die Protagonisten des "Whassup"-Spots: Die einen stellen das Bier, die anderen bringen die Burger mit.

Dass Burger King und Budweiser bei einer Kampagne gemeinsame Sache machen, kommt dennoch nicht von ungefähr: Partner von 3G Capital, einem der größten Shareholder von Burger-King-Eigner Restaurant Brands International, sitzen im Management-Board von Budweiser-Mutterkonzern Anheuser-Busch InBev. Zudem arbeiten beide Marken mit der Kreativagentur David aus Miami zusammen. tt

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