The Guardian

Wie ein gefangener Schmetterling zum Symbol für Hoffnung wird

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The Guardian erzählt in dem Spot die Geschichte eines gefangenen Schmetterlings
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The Guardian erzählt in dem Spot die Geschichte eines gefangenen Schmetterlings
Mit ihrer vielfach preisgekrönten Kampagne "The Truth is Worth It" hat die New York Times zuletzt vorgemacht, wie man in Zeiten von Fake News und schwindendem Vertrauen in die Medien ein starkes Zeichen für die Bedeutung von gutem Journalismus setzen kann. Jetzt zieht der englische Guardian nach - und macht mit seiner ersten Markenkampagne seit sieben Jahren Hoffnung auf Veränderung in unruhigen Zeiten.
Herzstück der Kampagne ist ein ikonischer 60-sekündiger Film, der einen gefangenen Schmetterling in einem leeren Raum beim Versuch zeigt, durch das geschlossene Fenster nach draußen zu gelangen - ein scheinbar hoffnungsloses Unterfangen. Doch ganz am Ende schafft es der Schmetterling doch. Die Botschaft von The Guardian: "Change Is Possible. Hope Is Power."
Das Hauptmotiv der ersten Guardian-Markenkampagne seit sieben Jahren
© The Guardian
Das Hauptmotiv der ersten Guardian-Markenkampagne seit sieben Jahren

Mit dem genauso simplen wie wirkungsvollen Spot, der von der Londoner Kreativagentur Uncommon entwickelt wurde, will die britische Tageszeitung ein Statement für die Wichtigkeit von Hoffnung und das Vertrauen in die Möglichkeit nach Veränderung setzen. Schließlich ist die in Zeiten, in denen viele das Gefühl haben, dass sich auf der Welt zu wenig nachhaltig zum Guten wendet, wichtiger denn je. Die Idee zur Kampagne basiert auf einem Essay der Guardian-Chefredakteurin Katharine Viner, der 2017 mit dem Titel "A Mission for Journalism in a Time of Crisis" erschienen ist.
Entwickelt wurde der Auftritt von Uncommon in London
© The Guardian
Entwickelt wurde der Auftritt von Uncommon in London
Der Spot kommt fünf Wochen lang im britischen Fernsehen, bei Video-on-Demand-Diensten und im Kino zum Einsatz. Zudem gibt es Out-of-Home-Motive (siehe oben und unten), auf denen ebenfalls der Schmetterling im Fokus steht, Social-Media-Maßnahmen und Radiospots.

Produziert wurde der Spot von Pulse Films unter der Regie von James Marsh, der 2008 für seinen Dokumentarfilm "Man On Wire" einen Oscar gewann. Hinter der Kamera stand Rob Hardy. Die Special Effects kommen von Machine Shop, Musik und Sound von Soundtree. Die Postproduktion übernahm Freefolktt
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