#PovertyIsSexist

Wenn kleine Mädchen bedrückende Botschaften verbreiten

Nach fröhlichem Beginn löst der One-Film Unbehagen aus
© One.org / Youtube
Nach fröhlichem Beginn löst der One-Film Unbehagen aus
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Erst in der vergangenen Woche launchte Mattel seine neue Barbie-Kampagne, in der junge Mädchen einen flammenden Appell für mehr Gleichberechtigung und die Schließung des Gender Pay Gap halten. Jetzt startet auch die von U2-Sänger Bono gegründete NGO One eine bewegende Frauen-Kampagne - und rückt dabei ebenfalls kleine Protagonistinnen in den Mittelpunkt.
"When I Grow Up" heißt der Auftritt, der in den sozialen Netzwerken mit dem aufmerksamkeitsstarken Hashtag #PovertyIsSexist verbreitet wird. In dem 90-sekündigen Hauptfilm der Kampagne erzählen mehrere Mädchen nacheinander, was sie sein werden, wenn sie erwachsen sind: Die eine will Richterin werden, die andere eine verrückte Wissenschaftler. Am Ende wollen alle eines: Heiraten und eine große Hochzeitsparty feiern. Doch plötzlich kommt der Twist: Die die fröhliche Stimmung kippt und es kommen ausschließlich negative, für den Zuschauer bedrückende Erwartungen an das Leben als Frau auf den Tisch. Am Ende des von Don't Panic in London entwickelten Films steht die Botschaft: "Millionen von Mädchen auf der Welt können ihre Zukunft nicht selbst bestimmen." Ein Call-to-Action führt auf die Poverty-is-sexist-Landingpage, wo Nutzer einen offenen Brief an die Weltmächte unterzeichnen können, der zur Bekämpfung von Sexismus und für die Durchsetzung von Gender Equality auch in Dritte-Welt-Ländern aufruft.


Produziert wurde der Film von Snapper Films unter der Regie von Joanna Baileytt
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