Micro Packing

Warum die Lufthansa und Kolle Rebbe in eine Miniaturwelt eintauchen

Kolle Rebbe hat für die Lufthansa ein buchstäblich winziges Video produziert
© Lufthansa
Kolle Rebbe hat für die Lufthansa ein buchstäblich winziges Video produziert
Wer mit weniger Gepäck unterwegs ist, reist angenehmer. Entsprechend geschickt zu packen, muss man aber auch erst einmal hinkriegen. Die Lufthansa und Kolle Rebbe wollen Fluggäste dabei unterstützen - unter anderem mit einem niedlichen Informations-Video.
Wer öfter mit der Lufthansa fliegt, der weiß: In der Economy Class darf man höchstens ein Gepächstück mit maximal acht Kilogramm mit in die Kabine nehmen. In der Business und First Class sind zwei Gepäckstücke á 8 Kilo erlaubt. Gerade wenn man auf Geschäftsreise ist und einen Anzug bzw. ein Business-Kostum mehr mitnehmen muss, kann man dabei schonmal an die Grenze kommen.


Die Lufthansa hat deswegen derzeit eine "Aufklärungskampagne" im Markt. Damit möchte die Airline zeigen, wie man innerhalb der Handgepäckbestimmungen optimal packt – auch, wenn es mal etwas mehr sein muss. Ein Element des Kommunikationspakets, zu dem mehrere Above- und Below-the-Line-Maßnahmen gehören, ist der Film "Micro Packing". Darin zeigen die Lufthansa und ihre Leadagentur Kolle Rebbe, wie sich mit mit reduziertem und "smartem" Handgepäck entspannter reisen lässt.


Dabei greifen die Macher der Kampagne einen Trend aus dem Netz auf. Im Food-Bereich gibt es bereits seit Längerem Kochvideos, in denen Mini-Versionen von Gerichten zubereitet werden. Im Lufthansa-Video packen normalgroße Hände einen winzigen Trolley für eine Flugreise. Das Set hat Paul Persighetti entworfen, der unter anderem an dem für einen Oscar nominierten Animationsfilm "Isle of Dogs" mitwirkte. Die Musik für den Clip hat Skill Music mit einem Quartett eigens komponiert und einspielen lassen. Die Produktion übernahm KR Studios, die interne Filmproduktion von Kolle Rebbe.


Zu sehen ist das Video unter anderem auf der Informationsseite der Lufthansa zum Thema Handgepäck. Für eine zusätzliche Verbreitung sollen Social-Media-Maßnahmen, die Einbindung in den Newsletter und die Belegung von Screens und Stelen an den Flughäfen sorgen. ire

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