Louis XIII

Wie Fred & Farid den einzigartigen Klang der Cognac-Marke einfangen

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Fred & Farid fangen den einen Ton der Marke Louis XIII ein
© Louis XIII
Fred & Farid fangen den einen Ton der Marke Louis XIII ein
Die Cognac-Marke Louis XIII ist für ihre ungewöhnlichen Werbeaktionen bekannt: Nachdem das Unternehmen 2015 mit Hollywoodstar John Malkovich einen Film drehte, der erst in 96 Jahren das Licht der Öffentlichkeit erblickt, legte man vor zwei Jahren mit einem Song von Pharrell Williams nach, den es vielleicht nie zu hören geben wird. In der neuesten Kampagne geht es wieder um Musik - besser gesagt um den einzigartigen Ton der Marke.
"One Note Prelude" heißt das Projekt, das den renommierten israelischen Jazzkomponisten Yaron Herman mit künstlicher Intelligenz und Robotik zusammenbringt, um den einzigartigen Sound von Louis XIII einzufangen. Ein Casefilm dokumentiert die außergewöhnliche Aktion: Zusammen mit seiner Stammagentur Fred & Farid in Los Angeles haben die Verantwortlichen mithilfe zweier Roboter zwei mit Louis-XIII-Cognac gefüllte Gläser anstoßen lassen.
Der klirrende Ton, der beim Anstoßen entsteht, wurde als Gis-Note identifiziert und vom Komponist Herman in eine zweiminütige Symphonie übersetzt, die nur aus der einen Note besteht - und trotzdem genauso vielfältig klingt wie ein Schluck Louis XIII schmeckt. Das Ergebnis ist Audio Branding der etwas anderen Sorte - die in ihrer aufwendigen Exekution ähnlich wie die beiden Aktionen aus den Jahren 2015 und 2017 perfekt zu der Luxusmarke passt.


Bei Fred & Farid in Los Angeles zeichnen Nicolas Berthier (Creative Director), Peter Jacobs (Business Director) und Gabriela Merrihue (Senior Producer) verantwortlich. Produziert wurde der Film von No Side, Regie führte Arnaud Gransagne. tt
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