Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg

So bunt macht Ogilvy Wahlkampf gegen Rechts

Ogilvy und Gesicht Zeigen! kämpfen gegen den Rechtsruck in Sachsen und Brandenburg
© Gesicht Zeigen!
Ogilvy und Gesicht Zeigen! kämpfen gegen den Rechtsruck in Sachsen und Brandenburg
Mit dem Buchprojekt "Mein Kampf - gegen Rechts" für Gesicht Zeigen! gewann Ogilvy den Grand Prix beim ADC of Europe und lieferte eine der meistprämierten deutschen Kreativarbeiten 2016. Mit einer neuen Kampagne zu den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg orientiert sich die Agentur jetzt direkt an der Erfolgsarbeit von vor drei Jahren - und will in unruhigen Zeiten den Wahlkampf neu erfinden.
Jüngsten Umfragen der Forschungsgruppe Wahlen zufolge liegt die AfD kurz vor der Landtagswahl in Sachsen bei rund 25 Prozent. Um ein ähnlich starkes Wahlergebnis der Partei in dem Bundesland zu verhindern, starten Ogilvy und die Vereinigung Gesicht Zeigen! jetzt eine ungewöhnliche Wahlkampf-Kampagne - und fordern: 25 gegen 25 Prozent.
Dazu sind auf insgesamt 25 Motiven ganz verschiedene Menschen im Alter von 23 bis 74 Jahren zu sehen, die von allen fünf Kontinenten stammen. Die frechen und provokativen Sprüche auf den bunten Plakaten lauten etwa: "Simpsons. Schlümpfe. Hulk. Hast du ein Problem mit Hautfarben?", "Nehmt den Nazis die Arbeitsplätze weg! Wählt sie aus dem Landtag" oder "Deutschland mit Döner ist schöner". Die Protagonisten rufen gleichzeitig dazu auf, am Wahlsonntag Gesicht zu zeigen für Vielfalt und Toleranz und demokratische, weltoffene Parteien zu wählen. Denn: "Der Unterschied zwischen der Wahl 1929 und 2019? Du."

"Mein Wahl-Kampf - gegen Rechts": Die Gesicht-zeigen-Motive von Ogilvy


Zu sehen sind die Plakate bis zu den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg am 1. September in Leipzig, Dresden, Chemnitz, Potsdam und Berlin. Neben den Plakaten hat Ogilvy auch einen Wahlwerbespot für die Social-Media- und Digitalkanäle entwickelt (siehe oben), in dem ein junger Wähler Adolf Hitler Kontra gibt, indem er sich in einen Nazi-Propaganda-Film aus dem dritten Reich geschummelt hat.


"Besonders vor den Landtagswahlen müssen wir alle demokratischen Kräfte mobilisieren: Geht wählen und macht euer Kreuz für Demokratie und eine offene, solidarische Gesellschaft", sagt Sophia Oppermann, Geschäftsführerin von Gesicht Zeigen!. Kreativchef Björn Bremer betont, dass Ogilvy als weltweit agierende Agentur ebenfalls auf Vielfalt setzt: "Allein im deutschen Team arbeiten Mitarbeiter aus über 30 Nationen. Für uns ist Weltoffenheit und Chancengleichheit ein echter Erfolgsfaktor. Deshalb ist Gesicht Zeigen! nicht nur ein Kunde, sondern unsere Überzeugung!"

Die Protagonisten auf den Motiven leben alle in Deutschland. Ihre Herkunftsländer sind China, Sri Lanka, USA, Ecuador, Frankreich, Spanien, Rumänien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Russland, Türkei, Marokko, Angola, Neuseeland, Indonesien und Deutschland. tt
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