Droga 5

Wenn das Warten im Krankenhaus zur unerträglichen Tortur wird

Droga 5 und RAINN bewegen mit einem Film, der in der Wartezone eines Krankenhauses spielt
© RAINN / Youtube
Droga 5 und RAINN bewegen mit einem Film, der in der Wartezone eines Krankenhauses spielt
Lange Wartezeiten sind in Krankenhäusern nichts Ungewöhnliches. Dass ein Aufenthalt in der Wartezone in manchen Fällen zur unerträglichen Tortur werden kann, zeigen Droga 5 New York und die Anti-Missbrauch-NGO RAINN jetzt in einem bewegenden Dreiminüter zum Thema sexuelle Gewalt.
Der Onlinefilm zeigt eine junge Frau, die im Wartebereich eines Krankenhauses sitzt und darauf wartet, dass sich das Personal um sie kümmert. Doch die Ärzte, Schwestern und Pfleger haben alle Hände voll mit den anderen Patienten zu tun. Und so beobachtet der Zuschauer die Protagonistin dabei, wie sie bei all den lauten Geräuschen auf der Station immer unruhiger und nervöser wird, bis sie die quälende Situation schließlich nicht mehr ertragen kann. Als am Ende des Films eine Schwester auftaucht, um sich der Patientin anzunehmen, ist die bereits verschwunden.


Mit dem genauso unbehaglichen wie bewegenden Public Service Advertising (PSA) wollen RAINN und Droga 5 dafür sensibilisieren, wie wichtig es ist, dass sich um Opfer sexueller Gewalt schnell gekümmert wird, um alle Beweise für den Missbrauch zu sammeln. Zudem weisen Kunde und Agentur auf den Mangel an Krankenschwestern hin, die speziell für Patienten, die Opfer von sexueller Gewalt geworden sind, ausgebildet wurden. Laut RAINN müssen viele Frauen nach einem sexuellen Übergriff teilweise in andere Bundesstaaten fahren, um ein Krankenhaus zu finden, das gerichtsmedizinische Untersuchungen anbietet. Aus diesem Grund ruft die Organisation auf einer Landingpage dazu auf, mitzuhelfen, dass mehr forensische Krankenschwestern in den Krankenhäusern angestellt werden.

Produziert wurde der Film von Smuggler. Regie führte Samantha Scaffiditt
Themenseiten zu diesem Artikel:
stats