BWL Justus

Jung von Matt und Huawei bringen schnöseligen Meme-Star in die Werbung

Auch Online-Banner im klassischen BWL-Justus-Stil zählen zum Kampagnenpaket
© Huawei
Auch Online-Banner im klassischen BWL-Justus-Stil zählen zum Kampagnenpaket
Jung von Matt kennt sich mittlerweile damit aus, Internet-Stars zu Testimonials großer Marken zu machen. Im Sommer strickte die Kreativagentur für Otto eine Kampagne um Meme-Phänomen Hide The Pain Harold, jetzt ist der nächste Social-Media-Star an der Reihe: BWL-Justus. Der fiktive Schnösel-Student spielt gemeinsam mit seinem Vater die Hauptrolle in der neuen Cashback-Kampagne von Huawei.
Fast 480.000 Follower hat BWL-Justus auf Facebook. Der fiktive Meme-Star mit Gelfrisur, Streifenhemd und umgehängtem Strickpulli ist für seine arroganten Kapitalismus-Sprüche bekannt, die tausendfach gelikt und geteilt werden. Nachdem es in letzter Zeit ziemlich still um BWL-Justus wurde - hinter der Kunstfigur steckt ein Münchner, der anonym bleiben will -,  ist er nun die Hauptfigur der neuen Cashback-Kampagne für das Huawei Notebook MateBook X Pro.
Herzstück des Auftritts sind drei 25-sekündige Werbespots, in denen Justus' steinreicher Vater seinem Lieblingssohn schlaue Ratschläge erteilt. Dabei merkt der Zuschauer vor allem eines: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Justus selbst übrigens ist in den Spots keinesfalls real, sondern genauso zweidimensional wie seine Kult gewordenen Schnösel-Spruche: ein simpler Pappaufsteller.
Mit der Kampagne bewirbt Huawei sein neues "Spart euch reich"-Angebot, mit dem Studenten 200 Euro des Kaufpreises eines Huawei Notebook MateBook X Pro zurückerhalten können. Damit wird die Zielgruppe wahrscheinlich nicht so reich wie BWL Justus. Aber es ist immerhin ein Anfang. Bei Jung von Matt zeichnen Max Lederer (Geschäftsführer Kreation), Lars Grübler (Senior Copywriter), Erik Höhn (Senior Copywriter), Edvina Harizaj (Copywriter), Edwin Okyere (Client Service Director) und Jonas Viertl (Junior Project Manager) verantwortlich. Produziert wurden die Spots der Hamburger Filmproduktion Simon und Paul. Regie führte Nils Kellertt


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