#BeAFollower

So stylisch veralbert Diesel Influencer

Szene aus dem Spot "Undress" des Diesel-Auftritts "Be a Follower"
© Youtube (Diesel)
Szene aus dem Spot "Undress" des Diesel-Auftritts "Be a Follower"
Wer sind die erfolgreichsten Influencer? Vergesst Chiara Ferragni oder Dagi Bee. Die wahren Stars sind Fans der Marke Diesel. Das ist die Botschaft der Frühjahrskampagne "Be A Follower", für die das italienische Modelabel bekannte Instagrammer durch den Kakao zieht.

"Heutzutage möchte jeder ein Influencer sein", stellt Diesel fest. Doch werden Ruhm und Reichtum von Dauer sein? Und wie glaubwürdig sind die Social-Media-Stars? Damit diese Erfolg haben, bräuchten sie vor allem eines: Fans. Und die seien die wahren Influencer, so Diesel. Die Botschaft setzen die verantwortlichen Kreativen von Publicis Italy, seit Herbst 2017 weltweiter Stammbetreuer der Modemarke, in zahlreichen Online-Videos um.

Alle drei bislang veröffentlichten Clips folgen dem gleichen Plot. Sie zeigen zunächst verschiedene Internet-Bekanntheiten in Situationen, die für sie typisch sind: beim Verreisen, Essen oder Modeln - jedoch ordentlich selbstironisch überdreht. Dann folgt der Schwenk auf vermeintliche Normalos, natürlich passend gekleidet in Diesel-Outfits. Diese müssen sich nicht auf die perfekte Selbstinszenierung konzentrieren, sondern können sich auch mal richtig gehen lassen und ihr Leben genießen. Für die musikalische Untermalung haben die Soundexperten von Sizzer Amsterdam eine neue Version des Little-Peggy-March-Klassikers "I will follow him" produziert. Dutzende Videos sollen laut Unternehmen folgen.
Für den Auftritt hat die verantwortliche Produktionsfirma Good People Films mit zahlreichen Instagram-Größen zusammengearbeitet, die für Diesel Selbstironie beweisen. Mit dabei sind Jennifer Grace @thenativefox, Kristen Crawley @kristennoelcrawley, die Zwillinge Ami und Aya @amixxamiaya und @ayaxxamiaya, Elias Riadi @eliasriadi und Bloody Osiris @bloodyosiris. Regie führten Ali Ali und Ahmed Tahoun. Schon im Herbst vergangenen Jahres hatte Diesel ein Thema aus dem Digitalen aufgegriffen. Statt um Influencer drehte sich damals alles um Hassparolen im Netz. jeb



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