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AT&T zeigt, warum "ok" in Wirklichkeit alles andere als "ok" ist

Die Kunden in den "Ok"-Spots von AT&T sind ziemlich verwundert
© AT&T via Youtube
Die Kunden in den "Ok"-Spots von AT&T sind ziemlich verwundert
Eigentlich präsentieren Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen stets als die besten weit und breit. Anders ist es in den neuen Spots von AT&T. Darin befinden sich Kunden in Geschäften und Restaurants, die laut den Angestellten selbst nur "ok" sind. Warum das so gar nicht zufriedenstellend ist, zeigt der nordamerikanische Telekommunikationskonzern in mehreren 30- und 15-Sekündern.



Ein Mann sitzt auf dem Stuhl beim Tätowierer und lässt sich etwas auf die Haut stechen. Er hat Angst, denn es ist sein erstes Tattoo - doch der Tätowierer tröstet ihn nicht etwa, sondern erwidert nur, dass es ganz "ok" wird. Im Sushi-Restaurant holen sich die Gäste Empfehlungen von der Kellnerin - doch die präsentiert ihnen eine Auswahl, die lediglich "ok" ist. Und auch in der Autowerkstatt heißt es nur, die Mechaniker wären ganz "ok" in ihrem Job, Bremsen zu reparieren. Klar, dass das die Kunden irritiert - und dass die Ergebnisse bei einer "Ok"-Kompetenz auch nicht grandios ausfallen.

Der Telekommunikationsanbieter AT&T benutzt diese Stories, um seine Netzqualität zu promoten. Denn wie die Filme zeigen, ist "ok" eben alles andere als "ok". "Vor allem, wenn es um drahtlose Netzwerke geht", schreibt AT&T dazu - und verweist auf sein Netz, das laut einer Erhebung das beste der Nation sei.


Die Kampagne wurde von einem Team aus Omnicom-Agenturen kreiert: BBDO, der Digital-Experience-Design-Agentur Critical Mass, den Kommunikationsagenturen Hearts & Science und Organic sowie DAS.

Die Agenturen waren ziemlich einfallsreich: Auf dem Youtube-Kanal von AT&T sind insgesamt 13 "Ok"-Clips mit verschiedenen Handlungen und Settings zu sehen. Darunter sieben 30-sekündige TV-Spots und sechs 16-Sekünder, die online verbreitet werden. Durch die diversen Thematiken der Clips wie der Make-up-Technik Contouring, der Kampfkunst Martial Arts oder Babysitting dürften die Spots viele verschiedene Zielgruppen ansprechen und können so vielseitig gestreut werden. bre

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