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Wieso der Autobauer einen selbstbremsenden Kinderwagen baut

Volkswagen entdeckt die selbstfahrende und -bremsende Zukunft des Kinderwagens
Screenshot Youtube
Volkswagen entdeckt die selbstfahrende und -bremsende Zukunft des Kinderwagens
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Wenn Werbung technischen Innovationen den Weg ebnet: Volkswagen hat gemeinsam mit der Agentur Achtung! einen Kinderwagen entwickelt, der selbstständig bremst und Abstand hält. Der Hintergrund: Zuvor hatte ein Social-Media-Nutzer den Anstoß dazu in einem Facebook-Kommentar gegeben - die Idee kam ihm durch einen TV-Spot von Volkswagen.
Vor einigen Monaten startete der Autobauer in den Niederlanden eine TV-Kampagne unter dem Titel "Sie erwarten mehr, wenn Sie einen Volkswagen fahren". Das humorvolle Commercial (siehe unten) zeigt dabei mehrere Kinder und eine Mutter, die in ihrem Alltagsleben die technischen Features erwarten, die sie von ihrem Auto kennen; unter anderem Kinderwagen, die von allein anhalten, bevor sie auf ein Hindernis treffen - ganz so, wie es die automatische Bremstechnologie und der Abstandsassistent in Volkswagen-Modellen ermöglicht.
Was einzig als witziger Höhepunkt eines Werbespots gedacht war, hat in der Folge den Facebook-Nutzer Timo Ros auf den Plan gerufen. In einem kurzen Kommentar auf Volkswagens Seite in dem Netzwerk fragte er unter dem geposteten Spot rhetorisch: "Ist ein automatisch bremsender Kinderwagen nicht wirklich eine gute Idee?" Volkswagen und Stammagentur Achtung! sahen das offenbar ganz genauso - und setzten das Ganze in die Tat um.

Wie jetzt der amüsante Casefilm zu der Aktion zeigt, hat der von Volkswagen gemeinsam mit Magic Bullet entwickelte Prototyp durchaus für Aufsehen auf den Straßen und Spielplätzen in den Niederlanden gesorgt. Und auch wenn einige Passanten eher erschreckt von dem selbstfahrenden Kinderwagen wirken: Die Technik scheint einwandfrei zu funktionieren.
Bei Achtung! zeichnen Mervyn ten Dam (Creative Director), Bert Marissen und Alexis Jabbour (Creative Team) verantwortlich. Der Casefilm wurde produziert von Czar. Regie führte Jonathan Elbers. tt

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