US Open

Heineken bringt New York City zum Schweigen

Heineken gehört schon im 23. Jahr zu den US-Open-Sponsoren
© Heineken/Youtube
Heineken gehört schon im 23. Jahr zu den US-Open-Sponsoren
Quiet Please: New York City gilt gemeinhin als die Stadt, die niemals schläft - entsprechend hoch ist der Geräuschpegel in der Metropole und nicht ohne Grund hat New York einen eigenen "Noise Code" verabschiedet. Mit einem netten Marketing-Stunt versucht Heineken nun, dem Lärm in der Großstadt Einhalt zu gebieten - und macht einfache Passanten deshalb kurzerhand zu Schiedsrichtern, die wie beim Tennis auf einem Hochstuhl sitzen und um Ruhe bitten.
Kleiner, aber feiner Unterschied: In der Regel hören Zuschauer und Spieler beim Tennis - etwa bei den gestern gestarteten US Open - auf die Kommandos der Unparteiischen. Anders auf dem New Yorker Union Square in Midtown Manhattan, wo an einem ganz normalen Tag die Hölle los ist (laut Heineken der "lauteste Platz in ganz New York"). Genau dort sucht Heineken nach Freiwilligen, die sich mit einem Mikrofon ausgestattet auf einen Hochstuhl setzen und versuchen, den Lärmpegel auf ein Minimum zu reduzieren. Wie sie das machen, ist den Passanten selbst überlassen. Den Erfolgreichen unter ihnen winken zwei Tickets für die US Open.


Entsprechend einfallsreich zeigen sich die Freiwilligen. Einer geht auf dem Platz herum und bittet Straßenmusiker, für zwei Minuten leise zu sein. Andere reden verzweifelt auf die Menschenmassen ein und flehen um ein bisschen Ruhe. Erfolg hat aber erst eine junge Frau, die offenbar aus der Not heraus eine entscheidende und möglicherweise lebensverändernde Frage an ihr Zufallspublikum richtet.

Der über zweiminütige Online-Film "Quiet Please" ist Teil der diesjährigen US-Open-Kampagne des niederländischen Bierbrauers. Die Kreation stammt von der Heineken-Leadagentur Wieden + Kennedy, Portland. Wie schon im Vorjahr eröffnet in Flushing Meadows auch wieder das "Heineken House". Das Unternehmen ist bereits im 23. Jahr Sponsor des Grand-Slam-Turniers. fam
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