Spektakulärer One-Take-Spot

Wie Nike in China "Just Do It" neu definiert

Nike feiert seinen ehrwürdigen "Just Do It"-Claim im chinesischen Markt
© Screenshot Youtube
Nike feiert seinen ehrwürdigen "Just Do It"-Claim im chinesischen Markt
Gerade erst hat Nike mit seiner "Unlimited"-Kampagne zu Olympia für Furore gesorgt. Jetzt startet der US-Sportartikel-Gigant den nächsten Werbeaufschlag in China - und definiert mit einem spektakulär gefilmten One-Take-Spot von Wieden + Kennedy Shanghai den ehrwürdigen Claim "Just Do It" neu.
Der aufwendig inszenierte 90-Sekünder mit dem Titel "The Next Level" ist eine Hommage an die Freiheit: Beginnend mit einem kleinen Jungen, der im Flur einer Sporthalle mit seinem Fußball spielt und von der Kamera nach draußen begleitet wird, führt Wieden + Kennedy nach und nach weitere Hobbysportler und Profis wie Tennis-Ass Li Na in die Handlung ein: Basketballerinnnen, Rollhockey-Spieler, BMX-Fahrer, Läufer und viele mehr. Dazu parliert das Voice-over davon, dass es völlig unerheblich ist, ob man Sport treibt, um berühmt zu werden oder Aufmerksamkeit zu erregen, Jungs zu gefallen oder um irgendwem einen Gefallen zu tun. Es gebe nicht den einen Weg, der richtig ist. Das einzige, worum es geht - so die Botschaft von Nike -, sei, dass man es überhaupt wagt. "Just Do It" eben.


Der stark produzierte Spot kommt in seinen eineinhalb Minuten mit ganz wenigen Schnitten aus und ist einem One-Take-Stil gedreht. Dabei kam auch eine Drohne zum Einsatz. Der Effekt ist einleuchtend: Die Kamerafahrten passen sich perfekt den Bewegungen der sportlichen Protagonisten und sorgen dafür, dass der Film seine ganze Dynamik entfaltet.

Bei Wieden + Kennedy Shanghai zeichnen Yang Yeo (Executive Creative Director), Terence Leong, Azsa West, Shaun Sundholm (Creative Directors), Christian Laniosz, Marc Carreta (Art Directors), TJ Walthall, Liu Wei und Max Pilwat (Copywriters) verantwortlich. Produziert wurde der Film von Stink Films Shanghai unter der Regie von Martin Krejci. Die Postproduktion übernahm Lost Planet Editorial, die Musik kommt von Barking Owl, beide Los Angeles. tt
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