Social-Media-Kampagne

Wie Ogilvy Berlin mit "Escalating GIFs" ein Zeichen gegen Mobbing setzt

Ogilvy Berlin will Kinder und Jugendliche mithilfe von GIFs für das Thema Mobbing sensibilisieren
© European Antibullying Network
Ogilvy Berlin will Kinder und Jugendliche mithilfe von GIFs für das Thema Mobbing sensibilisieren
Es ist eine awardverdächtige Idee, mit der Ogilvy & Mather Berlin und das European Anti-Bullying Network (EAN) mobil gegen Mobbing unter Kindern und Jugendlichen machen: Die Agentur hat für die Social-Media-Kamapgne insgesamt drei GIFs entwickelt, die einen vermeintlich harmlosen Bullying-Vorfall zeigen - beim genauen Hinsehen aber die schockierende Wahrheit offenbaren.
Mobbing gehört zum Alltag in Schulen auf der ganzen Welt dazu - gerade in unserem digitalen Zeitalter und der Verbreitung der sozialen Medien. Laut EAN handelt es sich dabei in den seltensten Fällen um einmalige Vorfälle. Vielmehr wiederholen sich Aggressionen gegenüber Mitschülern und der Grad der Gewalt nimmt häufig von Mal zu mal zu.


Aus diesem Grund wollen Ogilvy und das EAN jetzt mit einer europaweiten Kampagne für das ernste Thema sensibilisieren, Awareness generieren und Betroffene dazu ermutigen, sich Unterstützung zu suchen. Und um dieses Ziel zu erreichen, machen sich Agentur und Kunde mit GIFs ein beliebtes Kommunikationsmittel der Generation Z zu eigen. Die insgesamt drei Grafiken (siehe Casefilm oben), die EAN in den sozialen Netzwerken verbreitet, zeigen dabei Szenarien, wie sie an Schulen an der Tagesordnung sind. Der Clou: Die Mobbing-Attacken wiederholen sich nicht nur, wie man es von GIFs kennt, sondern werden immer schlimmer. Die klare Botschaft: "The more it repeats, the crueler it gets. Stop Bullying!" "'Escalating GIFs' bedient sich der Sprache der Teens. Nur so haben wir eine Chance, diese Zielgruppe mit dem unbequemen Thema Bullying überhaupt zu erreichen", erklärt Tim Stuebane, Managing Director und Executive Creative Director bei Ogilvy Berlin die Intention des Auftritts. Ziel der einzelnen Social-Media-Posts sei es, Kinder und Jugendliche aus ganz Europa auf Hilfeseiten zu verlinken, wo sie - aber auch Eltern oder Lehrer - Hilfe und Unterstützung finden können, wenn sie Opfer oder Zeuge von Bullying geworden sind.

Die "Escalating GIFs" werden europaweit und in der jeweiligen Landessprache gestreut. Neben Facebook, Instagram und Co kommen sie auch auf zielgruppenspezifischen Websites wie Giphy und 9Gag zum Einsatz. Die Sequenzen wurden mit Schülern der John Lennon High School in Berlin gefilmt. Produziert wurde die Kampagne von Rabbicorn Films unter der Regie von Georg von Mitzlaff. tt


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