Publicis-Neujahrsansprache

Maurice Lévy erweist sich als urkomischer Werbespot-Crasher

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Maurice Lévy zeigt sich unter anderem mit ungeahnter Frisur
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Maurice Lévy zeigt sich unter anderem mit ungeahnter Frisur
Dass Publicis-CEO Maurice Lévy am Ende eines jeden Jahres per kreativem Videobeitrag beste Wünsche an seine Mitarbeiter sendet, ist nichts Neues. So selbstironisch und witzig wie dieses Mal war der Auftritt von Lévy aber wohl noch nie.
Jeder Internetnutzer kennt das: Man ist auf Plattformen wie Youtube unterwegs und will sich ein Video ansehen. Doch vor dem Content steht erst einmal ein Pre-Roll-Spot, den man in vielen Fällen wegskippen kann. Der Clou in dem traditionellen Grußvideo: Publicis und Lévy drehen den Spieß einfach mal um. Bevor der 73-Jährige wie gewohnt am Schreibtisch sitzend zur Dankesrede ansetzt, weist er den Zuschauer darauf hin, dass er die guten Wünsche per Video auch einfach überspringen und stattdessen eine Reihe von Werbespots ansehen kann.
Doch wer glaubt, er sei Lévy und seine Ausführungen zum vergangenen Geschäftsjahr und den anstehenden Umbaumaßnahmen der Publicis Group damit los, irrt sich. Denn in den insgesamt fünf Spots voller Werbeklischees taucht der CEO jedes Mal auf und crasht förmlich die Handlung - ganz egal ob bei der Joghurt-Fütterung, dem logisch folgenden Waschmitteltest oder der irren Shampoo-Reklame. Keine Frage: So unterhaltsam waren langweilige Allerweltscommercials noch nie.


Bei der verantwortlichen Kreativagentur Marcel zeichnen Anne de Maupeou (Creative Chairman), Dimitri Guerassimov, Fabien Teichner (CCOs), Vincent Boursaud, Eulalia Bartolomeu (Art Directors), Damien Veillet und Rémy Aboukrat (Copywriters) verantwortlich. Produziert wurde der Clip von Prodigious unter der Regie von Sylvain Fusée. tt
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