Procter & Gamble

Leo Burnett macht Meister Proper zum Sexsymbol der Super-Bowl-Werbung

Mr. Clean aka Meister Proper wird zum "Big Game" zum verführerischen Putzteufel
© Screenshot Mr. Clean
Mr. Clean aka Meister Proper wird zum "Big Game" zum verführerischen Putzteufel
Ein Altmeister wird zum Sexsymbol: Zu ihrem 60. Geburtstag feiert die Werbefigur Mr. Clean, hierzulande als Meister Proper bekannt, einen bemerkenswerten Auftritt im Werbefernsehen - und putzt dabei so erotisch wie nie zuvor. Für den allerersten Super-Bowl-Spot der Procter & Gamble-Marke überhaupt inszeniert die Agentur Leo Burnett Toronto den ikonischen Glatzkopf als verführerischen virtuellen Putzteufel.
Wer in der Nacht von kommendem Sonntag auf Montag deutscher Zeit den Super Bowl gewinnt, ist natürlich noch nicht klar - sicher aber dürfte sein, dass die beiden Teams New England Patriots und Atlanta Falcons mächtig Staub aufwirbeln werden. Für Procter & Gamble ist das Grund genug, der Putzmittel-Marke Mr. Clean bei der 51. Auflage des Football-Spiels schlechthin zu ihrem Debüt zu verhelfen. Das Unternehmen hat einen 30-sekündigen Spot während des dritten Viertels gekauft, die Kosten für die Platzierung beim US-Sender Fox liegen bei rund 5 Millionen US-Dollar.



Und auch bei der Produktion seines Spots hat P&G nicht gespart. Zu Oldschool-R'n'B-Musik bewegt sich ein computergenerierter Meister Proper elegant durch die Wohnung von Sarah, einer etwas biederen Hausfrau. Diese ist aber schnell begeistert von der rhythmischen Reinigung und fällt den Flirtkünsten der virtuellen Figur schließlich zum Opfer - auch wenn hinter Mr. Clean in diesem Fall jemand ganz anderes steckt. Der 30-Sekünder schließt passend mit der Tagline: "You gotta love a man who cleans." Kreiert hat den Film Leo Burnett Toronto.
Allen generierten Computerbildern zum Trotz: Procter & Gamble hat gerade erst einen neuen "echten" Mr. Clean präsentiert. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen in einer US-Kampagne mit Schauspieler Kellan Lutz ("Twilight") dazu aufgerufen, sich als glatzköpfiger Putz-Adonis zu bewerben. Der dunkelhäutige Sieger Mike Jackson kommt zwar nicht beim Super Bowl zum Einsatz - dafür aber in einem limitierten Mr. Clean-Kalender. fam

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