GGH Lowe

Wie die Agentur Nachwuchskreative über die Dating-App Tinder rekrutiert

GGH Lowe sucht Nachwuchskreative via Tinder
© Agentur
GGH Lowe sucht Nachwuchskreative via Tinder
Die Dating-App Tinder ist unter Singles zwischen 18 und 35 seit einiger Zeit in aller Munde - schließlich liegt ein verheißungsvoller "Match" und damit das erste Date nur wenige Klicks entfernt. Die Hamburger Kreativen von GGH Lowe haben die Plattform jetzt zweckentfremdet und mit eigenen Profilen von Mitarbeitern zum Recruting von Nachwuchskräften genutzt - und das mit vollem Erfolg.
Wie der Casefilm zur Aktion dokumentiert, haben junge Angestellte der Agentur Tinder-Profile erstellt, die mit auffälligen Fotos, zweideutigen Botschaften und einigen zur Schau gestellten Cannes-Löwen potenzielle neue Mitarbeiter anlocken sollten. Über die gemeinsamen Interessen grenzten die Verantwortlichen von GGH Lowe den Kreis der Agenturtalente ein - und holten so laut eigenen Angaben über 500 Matches in 48 Stunden.


 "Wir wollten uns jungen Menschen, die in der digitalen Welt zu Hause sind, ganz anders nähern. Sie da überraschen, wo sie wirklich unterwegs sind und nicht mit uns rechnen. Denn da erreichen wir innovative und mutige neue Kollegen, die bestens zu uns und unseren Aufgaben passen", so Florian Grimm, Geschäftsführer bei GGH Lowe, zur Intention der ungewöhnlichen Recruiting-Maßnahme.

Ganz neu ist die Idee von der Zweckentfremdung der App übrigens nicht. Bereits im Frühjahr gab die Berliner Agentur Dojo bewerbungswilligen Talenten die Chance zu einem Speed-Dating-Bewerbungsgespräch. Einzige Voraussetzung: ein Match mit der Agentur auf Tinder.


Eine ganz ähnliche Geschichte kommt dieser Tage auch aus den Niederlanden. Dort hat die Werbeagentur Woedend! die App "Pitcher" entwickelt, mit der Marketer die Profile von Kreativschmieden in Amsterdam durchstöbern und diese anschließend zu sich einladen können. GGH Lowe geht da aber sicher einen noch trendigeren Weg. Schließlich wird Tinder aktuell mehr als 20.000 Mal pro Tag heruntergeladen. tt
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