Freedom Tattoo Projekt

Wie Isobar Ex-Häftlinge vom Makel des Knasts befreit

Isobar will aus hässlichen Tattoos Kunstwerke machen
© Isobar
Isobar will aus hässlichen Tattoos Kunstwerke machen
Die Resozialisierung von Häftlingen ist oft mit großen Herausforderungen verbunden. Wenn ein Ex-Knacki dann auch noch mit einem schlecht gestochenen "Vendetta!"-Tattoo in der Gegend herumläuft, umso schlimmer. In Polen gibt es nun eine Initiative, die sich um die Betroffenen kümmert.
Initiator des sogenannten „Freedom Tattoo Projekts“ ist Pedagogium, das College of Social Sciences. Das Ziel der Initiative, die von Isobar Polen aus dem Dentsu Aegis Network kommunikativ und konzeptionell begleitet wird, ist so ambitioniert wie originell: Grobe und mitunter wenig geschmackvolle Amateur-Tattoos, die in Gefängnissen und Jugendstrafanstalten gestochen wurden, sollen in gesellschaftlich adäquate und künstlerische Tätowierungen verwandelt werden.


Ehemalige Häftlinge sollen auf diese Weise den Makel des Knasts ablegen und ihr Leben neu beginnen können, ohne ständig an ihre Fehler aus der Vergangenheit erinnert zu werden. Die neuen Tattoos werden laut Isobar von qualifizierten Spezialisten konzipiert und mit professionellen Instrumenten und Methoden umgesetzt. Von den alten, störenden Tattoos soll nichts übrig bleiben. mas
stats