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Sixt landet mit dem ersten emissionslosen Fiaker einen Viral-Hit

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Das seltsame Gespann sorgte für viel Aufmerksamkeit
© Sixt
Das seltsame Gespann sorgte für viel Aufmerksamkeit
Wer in Österreichs Altstädten unterwegs ist, für den ist eine Fahrt mit einem Fiaker eigentlich Pflicht: Die berüchtigten Pferdekutschen versprühen normalerweise einen ganz eigenen Charme, der besonders Touristen gefällt. Und umweltfreundlich ist das Ganze auch. Allerdings nicht umweltfreundlich genug, fanden sie bei Sixt und der Werbeagentur FJR - und erfanden den ersten emissionslosen Fiaker der Welt.
"Ich glaub', mich tritt ein Pferd" lautet der Titel einer US-Filmkomödie aus dem Jahr 1978 - so mancher Passant in Wien wird sich beim Anblick des Sixt-Fiakers jedoch das Gleiche gedacht haben: Statt einem oder zwei Pferden war die Kutsche hinter einen BMW i3 gespannt. Der kommt, so die Aussage der Kampagne, mit noch weniger Emissionen aus als ein Gaul. Das seltsame Gespann sorgte in der österreichischen für reichlich verwirrte, aber auch begeisterte Blicke. Auf Facebook kam das Video inzwischen auf über eine Million Aufrufe.
Hintergrund der Kampagne: In Wien sind bereits seit dem Ende des 17. Jahrhunderts Fiaker unterwegs. In der Hochzeit von 1860 bis 1900 waren über 1000 Wagen. Damit besitzt diese Art der Fortbewegung in der Donaustadt zwar eine große Tradition - unumstritten ist sie aber nicht. Denn die Zugtiere hinterlassen bei ihren Ausflügen klar sichtbare und übelriechende Hinterlassenschaften auf den Straßen. 2004 beschloss der Wiender Landtag daher sogar eine "Windelpflicht" für Fiaker-Pferde. 


Idee und Umsetzung der Kampagne stammen von der Münchner Agentur Fahrnholz & Junghanns & Raetzel. Die Agentur ist langjähriger Sixt-Betreuer in Österreich, außerdem setzt das Team um Kreativchef Frederik Kittsteiner Ambient-Maßnahmen für den Autovermieter an Flughäfen um. ire
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