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Wenn ein Teddybär zum Symbol gegen Waffengewalt wird

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FCB Chicaco hat "Teddy Gun" entwickelt
© FCB Chicago
FCB Chicaco hat "Teddy Gun" entwickelt
Teddybären werden ja gerne mal in der Werbung eingesetzt. Schließlich sind sie als flauschige Protagonisten ideal geeignet, um emotionale Geschichten zu erzählen und stehen für Geborgenheit und - Sicherheit. Gemeinsam mit The Illinois Council Against Handgun Violence deutet FCB Chicago das beliebte Kuscheltier jetzt jedoch als Symbol gegen Waffengewalt um. Ein starker Auftritt für ein wichtiges Thema.
Die Kampagne mit dem Titel "Teddy Gun" beruht auf einem cleveren Insight, der dem Zuschauer in einem 45-sekündigen Spot nahegebracht wird: Während Teddybären bei ihrer Herstellung klaren Regularien unterliegen, damit sie später in den Handel kommen dürfen, sucht man solche Sicherheitsvorkehrungen bei Waffenherstellern in den USA vergeblich. Dazu zeigt FCB im Dunkeln die Silhouette eines auf den ersten Blick gewöhnlichen Teddys - doch bei der Auflösung wird klar: Der Bär ist nicht kuschelig, sondern eine Waffe. Die Botschaft des Clips: "Regulations are for our safety. So why don't we use them for Guns?"



Am Ende steht zudem der Hinweis auf die Website Teddygun.com, auf der The Illinois Council Against Handgun Violence zahlreiche Informationen zum Thema bereithält und die Regularien der Teddybär- und Waffenherstellung gegenüber stellt.

Bei FCB Chicago zeichnen Liz Taylor (Chief Creative Officer), Ben Flaherty (Creative Director) und John Bleeden (Executive Creative Director) federführend verantwortlich. tt
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