Deutsche Bahn und Ogilvy

Warum genervte Schreihälse plötzlich Beethovens "Ode an die Freude" anstimmen

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Die Deutsche Bahn lässt die "Ode an die Familienreise" erklingen
© Ogilvy & Mather
Die Deutsche Bahn lässt die "Ode an die Familienreise" erklingen
Sommerzeit ist gleich Reisezeit ist gleich Verkehrszeit. Weil diese gerade für Kinder aber oftmals viel zu lange dauert, ist die Frage "Wann sind wir da?" wohl der bekannteste Klassiker auf Deutschlands Autobahnen. Die Deutsche Bahn nimmt das zum Anlass einer neuen Fernverkehrskampagne und liefert die Antwort gleich mit - in einem musikalischen Spot, der durchaus Nervpotenzial besitzt.
Mit dem Auftritt "Ode an die Familienzeit" setzt die Deutsche Bahn ihr Motto "Diese Zeit gehört dir" fort, das seit gut zwei Jahren die DB-Kampagnen prägt. Diesmal im Fokus: Familien. Das nervtötende "Sind wir bald da" des reisemüden Nachwuchses interpretiert die Agentur Ogilvy & Mather mit einer Reminiszenz an Beethovens 5. Symphonie - bei der Problemlösung hält die "Ode an die Freude" her. "Wir wollen uns mit diesem Film klar an die Zielgruppe der Eltern und Kinder wenden und haben eine musikalische Collage gewählt, die Autostress und Freude am Reisen mit der Bahn auf unterhaltsame Weise konterkariert," sagt Antje Neubauer, Leiterin Marketing und PR bei der Deutschen Bahn. Die Kampagne läuft zwar auch im TV, Schwerpunkt ist aber Social Media. Sie verfolgt dabei einen Retargeting-Ansatz: Neben dem Hauptfilm gibt es drei spezielle Infospots, die ebenfalls musikalisch erklären, was die Deutsche Bahn für Familien zu bieten hat. Flankiert werden die Filme (Produktion: Bakery) von Print- und OoH-Motiven sowie Funkspots und Online-Bannern.



"Auf der einen Seite DramaZeit, auf der anderen Seite FamilienZeit - die Kampagne führt unsere zentrale Markenaussage 'Diese Zeit gehört Dir' weiter und bereichert sie um neue Facetten", sagt Peter Römmelt, Executive Creative Director bei Ogilvy & Mather. Außer ihm zeichnen Kreativdirektor Simon Oppmann und Art-Direktorin Sinya Horwedel für die Kreation verantwortlich. Regie führte Clemens Wittkowski (Bauhouse), Audioproduktion und Sound Design besorgte Wittkowski gemeinsam mit Mirko Michalzik und Sebastian Morsch. fam

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