Crispin Porter + Bogusky

Wie Domino's Pizza den Lieferdienst revolutioniert

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So sieht das neue Lieferauto von Domino's Pizza aus
© CP+B
So sieht das neue Lieferauto von Domino's Pizza aus
Der Magen knurrt, die Vorfreude ist groß. Doch beim Anblick der kalten labberigen Pizza vom Lieferservice vergeht der Appetit schnell. Damit das nicht mehr passiert, ist Domino's Pizza unter die Autoentwickler gegangen. Zusammen mit Google-Partner Roush und den Kreativen von Crispin Porter + Bogusky hat die US-Fastfood-Kette den ersten Pizza-Lieferwagen mit eingebautem Ofen entwickelt.
Was Domino's Pizza einen DXP (Delivery eXPert) nennt, ist ein umgebauter Chevrolet Spark. Hinter dem hinteren Seitenfenster verbirgt sich das Highlight des Vehikels: Ein von außen zu öffnender Ofen, der Platz für 80 Pizzen bietet.


So sieht das Lieferauto von oben aus
© Screenshot Dominosdxp.com
So sieht das Lieferauto von oben aus
Ganze vier Jahre hat die Fertigstellung der Autos gedauert. Zusammengetan hatte sich Domino's Pizza dafür mit dem Fahrzeugentwickler Roush Enterprises, der auch Google bei seinen selbstfahrenden Autos hilft, sowie Kenneth R. Baker, dem ehemaligen Entwicklungschef von GM.

Domino's
Leadagentur CP+B kreierte das äußere Design der Wagen und bastelte die Website Dominosdxp.com, auf der User spielerisch die vielen Details des Autos erkunden können - darunter auch Gimmicks wie den eingebauten Seiten-Scheinwerfer, dessen Licht in Form eines Logos von Domino's Pizza den Asphalt beleuchtet, damit die Fahrer beim Aussteigen nicht in einer tiefen Pfütze landen.


In den kommenden drei Monaten sollen insgesamt 100 Liefermobile 25 Städte die USA erobern - darunter Boston, Dallas, Detroit, Houston, Indianapolis, New Orleans, San Diego und Seattle. jeb

© Adweek.com
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