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Barbie wandelt auf den Spuren von Dove und Always

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In der neuen Barbie-Kampagne können selbst kleine Mädchen schon Trainer sein
© Screenshot Youtube / Barbie
In der neuen Barbie-Kampagne können selbst kleine Mädchen schon Trainer sein
Gerade einmal das Grundschulalter erreicht und schon Uni-Professorin, Tierärztin oder vielbeschäftigte Managerin? Geht nicht? Die neue Kampagne von Mattel für seinen Spieleklassiker Barbie beweist: Es geht! Wenn auch nur in einer ganz bestimmten Situation.
Seit nunmehr 56 Jahren tippelt die dürre Plastikpuppe mit der Wespentaille durch die Welt. Von kleinen Mädchen geliebt, von den Eltern kritisiert. Sie verkörpere ein oberflächliches Frauenbild, verbreite mit ihren unrealistischen Körpermaßen ein falsches Ideal. Pünktlich zum gestrigen Welt-Mädchentag hat Mattel nun den Startschuss für die Kampagne mit dem Motto "You Can Be Anything" gegeben, die dieses Bild ändern soll.


Mit der Arbeit der beiden BBDO-Offices San Francisco und New York will Mattel Barbie als eine Marke positionieren, die das Selbstbewusstsein junger Mädchen stärken kann. Die Kampagne soll Eltern zeigen, dass das Spielen mit Barbies die Fantasie und Vorstellungskraft ihrer Töchter unterstützen kann. Dazu wird der Auftritt mit der Landingpage Barbie.com/youcanbeanything im Netz verlängert.

Barbie wandelt mit dem überraschend witzig und handwerklich gut gemachten Auftritt auf den Spuren von Dove ("Real Beauty") und Always ("Like A Girl"), die bekanntlich ebenfalls das Selbstbewusstsein von Frauen zum Thema machen. "Barbie wurde ursprünglich geschaffen, um Mädchen zu zeigen, dass sie Wahlmöglichkeiten haben. Eine Tatsache, die die meisten Menschen vergessen haben", erklärt Matt Miller, Executive Creative Director von BBDO San Francisco, die Idee hinter der Barbie-Kampagne. Die Produktion verantwortet Slim Pictures, Regie führte Karen Cunningham. jeb
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