Asics

Das leidenschaftliche Werbedebüt von Elyas M’Barek

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Elyas M'Barek in dem Asics-Film "Entschlossenheit"
© Lure Media
Elyas M'Barek in dem Asics-Film "Entschlossenheit"
Der Sportartikelhersteller Asics überrascht mit drei hochemotionalen Online-Werbeclips, in denen Neu-Testimonial Elyas M’Barek als heroischer Sportler porträtiert wird. Bei dem Auftritt handelt es sich um die erste große Kampagne der Anfang des Jahres gegründeten Berliner Content-Agentur Lure Media.

Bereits im Juni hatte Asics seine Partnerschaft mit dem beliebten deutschen Schauspieler angekündigt. Heute fällt nun der Startschuss für die Online-Kampagne, deren Herzstück eine filmische Kurzfilm-Trilogie ist. Darin werden wichtige Gefühle, die Sportlern bestens bekannt sein dürften, auf bildgewaltige Weise inszeniert: Schmerz, Entschlossenheit und Euphorie. "Mir war es wichtig, dass die Filme etwas Unerwartetes bieten", sagt Björn Hamacher, Marketing Director von Asics Europa. "Ich bin mir durchaus bewusst, dass die Filme polarisieren könnten", ergänzt er und verweist dabei auf das epische Look & Feel, das der eine oder andere vielleicht als zu übertrieben wahrnehmen könnte.
Den Social-Media-Fans von M’Barek - 2,4 Millionen auf Facebook und 1,7 Millionen auf Instagram - wird die heroische Inszenierung ihres Idols sicherlich gefallen. Damit wäre das wichtigste Ziel erreicht. Schließlich will Asics mit dem neuen Markenauftritt vor allem die Zielgruppe der 14- bis 25-Jährigen ansprechen, die das Label bisher womöglich noch nicht auf dem Schirm hatten. "Elyas schafft es, das Thema Training sehr glaubwürdig und authentisch zu vermitteln. Die Wahl fiel auf ihn als Testimonial, weil wir hoffen, dadurch eine neue Zielgruppe zu erreichen."
Asics war bisher vor allem in der Running Community verankert. Dort gilt die Marke als innovativ und technologisch fortschrittlich. Mit der internationalen "Want it more"-Kampagne, die bereits Anfang des Jahres von Stammbetreuer 180 Amsterdam gelauncht wurde, will sich der japanischer Hersteller stärker im Bereich Training positionieren. Der eigens für die DACH-Region konzipierte Auftritt von Lure Media ist Teil dieser globalen Strategie.

Lure-Chef David Incorvaia führte bei den Filmen selbst Regie. Vor seiner Selbständigkeit baute der Regisseur und Creative Director das deutsche Kreativteam der internen Vice-Agentur Virtue auf. Insgesamt drei Jahre lang war er bei dem Medienkonzern an Bord. In dieser Zeit realisierte er Kampagnen für Kunden wie BMW, Beck’s, Coca-Cola, Telekom, Audi und Adidas. Er habe viel bei Vice gelernt, doch jetzt sei es an der Zeit, eigene Wege zu gehen.

Incorvaia sieht sein Unternehmen als Hybrid aus Agentur und Produktionsfirma. Sein Ziel sei es, den Kunden dabei zu helfen, selbst zu Content-Anbietern zu werden. Er versteht sich dabei  als Unterstützer, der für den Auftraggeber das beste Team zusammenführt, um deren Bedürfnissen gerecht zu werden. Seine eigene Firma besteht nur aus einer Handvoll Angestellter. Allerdings kooperiert Incorvaia mit einem festen Stamm renommierter Freelancer. Aktuell zählen dazu die frühere Y&R-Chefin Katja Metz, der ehemalige Digital-Strategie von TBWA Michael Zorn, die ehemalige Coca-Cola-Werbemanagerin Verena Nabrotzky sowie frühere Vice-Kollegen wie Digitalstratege Fabian Maier und Kreativstrategin Susanne Biermairbu

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