Andreas Roth für O'Neill

Liebeserklärung an die perfekte Welle

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In "A Perfect Storm" geht es um eine ganz bestimmte Liebesbeziehung
© Screenshot Vimeo / O'Neill
In "A Perfect Storm" geht es um eine ganz bestimmte Liebesbeziehung
Packend, bildgewaltig und emotional: Als einer von sechs Filmemachern darf der ehemalige Student der Filmakademie Baden-Württemberg, Andreas Roth, beim Online-Filmfestival "Unreasonable" der Surfermarke O'Neill mitmachen. Sein Kurzfilm "A Perfect Storm" dürfte nicht nur eingefleischte Surfcracks überzeugen.
Zusammen mit dem Kreativkollektiv Panthalassa und dem Kreativdirektor Sergio Penzo hat der gebürtige Hamburger ein rund 2-minütiges Video gedreht, das wie ein Liebesfilm anmutet. Der australische Big-Wave-Surfprofi Mark Mathews erzählt darin von seiner großen Liebe, von Emotionen, Höhen und Tiefen. Einblendungen einer jungen Frau lassen zunächst denken, er spricht dabei über sie. Dass es sich allerdings nur um eine Analogie für das Meer handelt - seine wirkliche Leidenschaft - wird erst am Ende deutlich.

Vier Tage lang drehte Roth gemeinsam mit Kameramann Roland Stuprich vor Sydney. Die anschließende Postproduktion übernahm Harvest Digital Agriculture in Hamburg. Musik und Sounddesign kamen von Christian Vorländer. "Die größte Herausforderung für uns war, die Geduld aufzubringen und auf die richtigen Wellen zu warten", so Roth gegenüber HORIZONT Online. "A Perfect Storm" ist der zweite Beitrag des Online-Filmfestivals "Unreasonable". Das Festival ist der Höhepunkt der im Februar gestarteten gleichnamigen weltweiten O'Neill-Kampagne. Roth und fünf weitere Filmemacher wurden von der Surfermarke aufgrund ihrer bisherigen Arbeiten ausgewählt und finanziell bei der Umsetzung ihres Festivalbeitrages unterstützt. Das Briefing war recht kurz und bestand lediglich aus der Vorgabe, eine "neue Idee des modernen Surffilms" zu erschaffen. Ansonsten hatten die Auserkorenen völlig freie Hand. 

Den Auftakt machte Ende Juni die Arbeit "Aloha Nalu" des Franzosen Steven Briand. Der dritte, bereits veröffentlichte Film mit dem Titel "Antonym" stammt von Johan Perjus, Regisseur bei der schwedischen Produktion B-Reel. Bis zum 30. Juli werden noch die Kreationen von Sundance-Award-Gewinner Stefan Nadelman, dem Werbespot- und Musikvideoregisseur Ellis Bahl (beide USA) sowie dem deutschen Filmemacher Oliver Würffell auf der Vimeo-Plattform gelauncht.

Roths bekannteste Arbeit ist der Viralfilm "Der Exorzist" für die Staubsaugermarke Dirt Devil. Der Clip, den er zusammen mit Christian Hergenröther und Andre Price produziert hatte, ist einer der meistgesehenen Onlinefilme 2011. Der zweimalige Gewinner des Young Director Awards in Cannes schloss sein Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg im Früjahr 2014 ab. Heute steht Roth bei RSA Films und Tempomedia unter Vertrag und lebt in Los Angeles. jm
What happens when you challenge six filmmakers to re-think a whole film genre? This was in fact the brief sent out to the artists engaged in the O’Neill UNREASONABLE film festival. Each filmmaker was chosen based upon the merit of their previous works, originality, and willingness to push the envelope and explore new territories. Their task: to reimagine the modern surf film and present their own unique vision. All artists received funding from O’Neill but maintained creative control and final cut of their films. What will be the outcome? We at O’Neill are as curious as you are. By relinquishing creative control, O’Neill is allowing the artists to have the freedom to explore new territories and push their ideas to the next level.The first film will kick-off the online film festival on June 25th, followed by a new video each and every week, with the final film showcased on July 30th. - See more at: http://www.oneill.com/de/de/unreasonable/unreasonable.html#sthash.ZaUIoAOg.dpuf
What happens when you challenge six filmmakers to re-think a whole film genre? This was in fact the brief sent out to the artists engaged in the O’Neill UNREASONABLE film festival. Each filmmaker was chosen based upon the merit of their previous works, originality, and willingness to push the envelope and explore new territories. Their task: to reimagine the modern surf film and present their own unique vision. All artists received funding from O’Neill but maintained creative control and final cut of their films. What will be the outcome? We at O’Neill are as curious as you are. By relinquishing creative control, O’Neill is allowing the artists to have the freedom to explore new territories and push their ideas to the next level.The first film will kick-off the online film festival on June 25th, followed by a new video each and every week, with the final film showcased on July 30th. - See more at: http://www.oneill.com/de/de/unreasonable/unreasonable.html#sthash.ZaUIoAOg.dpuf
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