Adobe Creative Cloud

Wenn der Art Director den Designer in den Wahnsinn treibt

Die Situation aus dem neuen Adobe-Spot dürfte den meisten Agenturmitarbeitern bekannt vorkommen
© Screenshot Youtube
Die Situation aus dem neuen Adobe-Spot dürfte den meisten Agenturmitarbeitern bekannt vorkommen
Agenturmitarbeiter kennen die Situation nur allzu gut: In einer Stunde steht eine Kundenpräsentation auf dem Programm und vorher muss noch ganz fix ein Kampagnenmotiv gestaltet werden - auf Basis eines bestenfalls rudimentären Briefings. McGarryBowen Amsterdam und Adobe greifen die Situation aus dem Arbeitsalltag vieler Kreativen jetzt mit einem urkomischen Werbespot auf, in dem der Art Director einen Grafikdesigner mit seinen Gestaltungsideen an den Rand eines Nervenzusammenbruchs bringt.
"Playful, but rough. But also epic, but quite modest at the same time. D'you know what I mean?" - es sind Forderungen wie diese, die der Art Director in dem 60-sekündigen Werbeclip am laufenden Band stellt. Und der Designer - offenbar schon vertraut mit plötzlichen Aufträgen wie diesem - entwirft also für die fiktive Ingwerlimonaden-Marke "WolfBear" ein Anzeigenmotiv, das es wahrlich in sich hat (siehe unten).
Ein bärtiger, Ingwerlimo trinkender Hipster mit nacktem Oberkörper, umgeben von Bären, Wölfen, Monstertrucks und einem ausbrechenden Vulkan - das fiktive Kampagnenmotiv aus dem Adobe-Spot hat es wahrlich in sich
© Adobe
Ein bärtiger, Ingwerlimo trinkender Hipster mit nacktem Oberkörper, umgeben von Bären, Wölfen, Monstertrucks und einem ausbrechenden Vulkan - das fiktive Kampagnenmotiv aus dem Adobe-Spot hat es wahrlich in sich
Mit der neuen Kampagne, die weltweit online zum Einsatz kommt, will Adobe die Vorzüge seines Foto- und Grafikarchivs sowie der Creative Cloud verdeutlichen, mit denen sich schnell sehenswerte Resultate erzielen lassen. Wie das Unternehmen unter Berufung auf eine Studie von Pfeiffer Consulting mitteilt, erleben Kreative mit Adobe Stock zehnmal schnellere Workflows als mit Photoshop.


Für den Spot wurden mehr als 100 einzelne Bilder aus dem Adobe-Stock verwendet. "Wir haben wirklich völlig übertrieben nach allen Arten von Bildern gesucht, um diese verrückte Komposition zu erstellen", sagt Daniël Sytsma, Creative Director bei McGarryBowen in Amsterdam. "Dabei konnten wir uns selbst aus erster Hand überzeugen, welche Qualität und vielfältigen Inhalte Adobe Stock bietet. Man gibt einfach einen Suchbegriff in den Seitenbereich ein und Sekunden später hat man das Asset in seinem Projekt."

Neben dem Hauptspot (Produktion: Hobby Film, Regie: Sebastian Hedin) gibt  es auf der Kampagnenwebsite mehrere Mini-Spots als Outtakes, die ebenfalls die nicht immer pannenfreie Zusammenarbeit zwischen Art Director und Grafikdesigner zeigen. tt
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