Virgin-Chef Richard Branson macht Elon Musk Konkurrenz und investiert in Hyperloop One

Freitag, 13. Oktober 2017
Sir Richard Branson auf der "Bits & Pretzels"
Sir Richard Branson auf der "Bits & Pretzels"
© Bits & Pretzels
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Hyperloop Richard Branson Elon Musk


Die Idee des Hyperloops stammt ursprünglich von Elon Musk. Jetzt will auch Richard Branson an der neuen Technologie mitbasteln – und investiert in Hyperloop One.
Der Hyperloop One bekommt einen neuen Namen: Nachdem sich Richard Branson an einer großen Finanzierung beteiligt hat, heißt das Transport-Startup künftig Virgin Hyperloop One. Das gab der Unternehmer in einer Mitteilung am Donnerstagabend bekannt. Wie viel Geld Virgin genau investiert hat, verrät er nicht. Die Namensänderung spricht aber dafür, dass es sich um eine signifikante Summe handelt. Der Hyperloop sei eine „unglaublich innovative und aufregende neue Art“ und bringe Menschen in Flugzeuggeschwindigkeit auf dem Boden von einer Ort zum anderen. Im Sommer hat Branson den Hyperloop One besucht und sich die Tests der Technologie angeschaut. „Ich war sehr beeindruckt und freue mich darauf, diese bahnbrechende Technologie zu einem globalen Transportdienst auszubauen“, heißt es in der Mitteilung.

Der Hyperloop setzt auf Magnetschwebetechnik und soll eine schnelle Alternative zu Transportmitteln wie dem  Zug werden. In der zweiten Testphase hat eine Kapsel einen neuen Geschwindigkeitsrekord von 300 Kilometern pro Stunde aufgestellt. Die Teströhre besitzt eine Gesamtlänge von 500 Metern und einen Durchmesser von 3,3 Metern. Der Hyperloop hat bisher eine Strecke von 436 Metern zurückgelegt. Der Traum von Branson: eine Verbindung von Edinburgh nach London unter 50 Minuten zu schaffen. Mit dem Zug dauert der Weg derzeit mehr als vier Stunden.

Mit dem Investment in den Hyperloop One macht Richard Branson mal wieder Elon Musk Konkurrenz. Der Tesla-Gründer hatte die Idee zu der Hochgeschwindigkeitskapsel entwickelt und arbeitet selbst an einem Konzept mit seiner Boring Company. Er verspricht Geschwindigkeiten von bis zu 1.200 Stundenkilometern. Wie realistisch das ist, steht auf einem anderen Papier.

Die beiden Unternehmer wetteifern aber nicht nur mit ihren Hyperloop-Investments um neue Transportkonzepte. Beide haben sich auch der Mission im All verschrieben.

Dieser Artikel erschien zuerst bei t3n

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