"VR for Impact" Warum HTC mit Virtual Reality die Welt verbessern will

Freitag, 20. Januar 2017
Die Gerätefamilie von HTC Vive.
Die Gerätefamilie von HTC Vive.
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Der taiwanische Elektronik-Konzern HTC will sich für eine nachhaltigere Lebensart einsetzen. Der Hersteller des Virtual-Reality-Headsets Vive hat gestern das Projekt "VR for Impact" vorgestellt, mit dem die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN) unterstützt werden sollen. Insgesamt stellt HTC dafür zehn Millionen US-Dollar bereit.

Ziel dieses Projektes sei es, so HTC in einer Mitteilung, VR-Inhalte und Technologien zu entwickeln, die einen positiven Beitrag leisten, um die von den Vereinten Nationen definierten Ziele der nachhaltigen Entwicklung bis 2030 zu unterstützen. Diese Abmachungen traten am 1. Januar 2016 mit einer Laufzeit von 15 Jahren (bis 2030) in Kraft und gelten für alle Staaten. Sie sind als eine Art globaler Aufruf zu verstehen, um Armut zu beenden, den Planeten zu schützen und sicher zu gehen, dass alle Menschen Frieden und Wohlstand genießen können.


HTC geht davon aus, mit seiner Virtual-Reality-Kompetenz einen Beitrag leisten zu können. "Das Potenzial von Virtual Reality ist grenzenlos und hilft uns zu lernen, zu verstehen und die Welt zu verändern", so Cher Wang, Vorsitzende und CEO von HTC. Das Projekt "VR for Impact" solle dazu dienen, Bewusstsein zu schaffen und "die größten Herausforderungen der Menschheit" zu lösen. Das Unternehmen werde nun zehn Millionen Dollar an Partner in der Industrie und an Entwickler aushändigen, damit diese Erfahrungen schaffen können, die das Bewusstsein stärken sowie Bildung und Handlungsdenken fördern. "Wir rufen alle Benutzer des VR-Ökosystems dazu auf, teilzuhaben, da man nur gemeinsam wirklichen Einfluss haben kann", so Cher Wang.
Sascha Lekic
Bild: HORIZONT

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Die Vereinten Nationen erhoffen sich so einiges von der VR-Brille Vive. "Ihre Unterstützung wird mehr Menschen ermächtigen, globale Änderungen zu bewirken, den am stärksten Gefährdeten eine Stimme zu verleihen und Randgruppen Zugang zu neuen Möglichkeiten zu geben", sagt Gabo Arora, Gründer der VR-Initiative der UN und Creative Advisor des Welternährungsprogramms. Die sogenannte "Room-Scale-VR"-Funktion der Vive - also die Möglichkeit, sich im virtuellen Raum zu bewegen - sei laut UN ein "kraftvolles Werkzeug für immersives Geschichtenerzählen, Ausbildung und Training".

"Es gibt Millionen nicht erzählter Geschichten in jeder Krise, gerade in den Frontgebieten, wo der Großteil unserer Arbeit stattfindet", so Corinne Woods, Direktor für Kommunikation des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen, welches die neuesten Innovationen der VR nutzt. "Die Unterstützung von HTC, wichtige Geschichten zu erzählen und bei der Gestaltung der Innovation für die Agenda der nachhaltigen Entwicklung der UN zu helfen, wird auf unserer bisherigen Arbeit basieren und diese in neue spannende Richtungen lenken." ron

 

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