Transportkapsel Münchner Studenten begeistern Elon Musk mit Hyperloop-Technik

Dienstag, 29. August 2017
So sieht die Kapsel der Münchner Studenten aus.
So sieht die Kapsel der Münchner Studenten aus.
© Warr

Elon Musks Raumfahrtkonzern SpaceX hat zum zweiten Mal einen Wettbewerb für sein futuristisches Transportkonzept Hyperloop durchgeführt. Ein Team aus Münchner Studenten hat dabei das beste Bild abgegeben und mit der schnellsten Kapsel den Unternehmensgründer Musk bei einem Testlauf beeindruckt.

Auf 324 Stundenkilometer beschleunigte ihre Transportkapsel in einer 1,25 kilometerlangen Teströhre, wie die Studentenorganisation "Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt" (WARR) mitteilte. Die WARR ist an der Technischen Universität München angesiedelt.

Für den Testlauf, der von Musk als eine Art Wettbewerb organisierte, waren Dutzende Teams aus aller Welt angereist - neben dem Münchner Team auch eine Gruppe der Hochschule Emden/Leer, die aber weniger überzeugten und nicht am Finallauf teilnehmen durften.

Der Hyperloop ist eine Vision von Tesla-Gründer und SpaceX-Chef Elon Musk, der auch den Wettbewerb initiiert hatte: In Kapseln sollen Menschen per Unterdruck mit Schallgeschwindigkeit durch Röhren von Stadt zu Stadt reisen. Musk nannte die Fahrt der Münchner Kapsel "unglaublich" und veröffentlichte ein Video der Fahrt durch die Röhre auf Twitter (siehe unten).
Die WARR setzte sich mit gewaltigem Abstand gegen 24 andere Studentengruppen durch - die Kapsel der zweitplatzierten Gruppe aus Kanada erreichte etwas über 100 Stundenkilometer. Bereits beim letzten Wettbewerb im Januar war eine Kapsel von WARR am schnellsten gewesen. Damals kam sie noch auf 94 Stundenkilometer. Schallgeschwindigkeit erreichten die Studenten mit ihrer Kapsel aber noch nicht - die liegt bei mehr als 1200 Stundenkilometern. ron (mit dpa)

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