Studie Jeder dritte Deutsche besitzt 2018 eine Virtual-Reality-Brille

Freitag, 03. November 2017
Virtual Reality wird bei den Deutschen offenbar immer beliebter.
Virtual Reality wird bei den Deutschen offenbar immer beliebter.
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Wenn man einer aktuellen Studie von Next Media Hamburg Glauben schenken darf, wird die Nachfrage für Virtual-Reality-Brillen in den kommenden Monaten deutlich ansteigen. Demnach soll 2018 jeder dritte Deutsche ein solches Gadget besitzen, heißt es. Allerdings knausern die Deutschen: Die Mehrheit will nicht mehr als 200 Euro dafür ausgeben.
Der Studie zufolge planen derzeit rund 20 Prozent der Befragten für das kommende Jahr die Anschaffung einer VR-Brille im privaten oder beruflichen Umfeld. Da acht Prozent der Deutschen bereits eine solche Brille von Samsung, HTC und Co besitzen, rechnet Next Media Hamburg vor, dass 2018 jeder dritte Deutsche diese Technologie nutzen wird. Das Markforschungsunternehmen Appinio führte die Studie für die Hamburger Standortinitiative durch und befragte im September 1100 Deutsche zwischen 18 und 68 Jahren. Viele Deutsche haben bereits erste Erfahrungen mit VR-Brillen machen können. So berichten 83 Prozent der Befragten, eine Brille ausprobiert zu haben oder dies zumindest in Zukunft vorhaben. Unter denen, die eine Brille bereits probiert haben, wurden bei der Hälfte die Erwartungen erfüllt, bei 15 Prozent sogar übertroffen. Allerdings wurden die Erwartungen von fast einem Drittel aller Befragten enttäuscht.

Auch das Urteil über die Verwendungsmöglichkeiten dieser Technologie fällt überraschend deutlich aus: Die Mehrheit der Befragten vermutet, dass VR eher zur Unterhaltung (67 Prozent) als im Beruf (26 Prozent) eingesetzt werden wird (siehe Chart unten). Auf die Frage, in welchen Bereichen sich VR besonders stark etablieren wird, entschieden sich die Teilnehmer mehrheitlich für die Bereiche Games und Film/TV. Dem Journalismus räumen mit lediglich fünf Prozent die wenigsten Menschen eine Bedeutung für VR ein.
In welchen Bereichen wird sich VR durchsetzen?
In welchen Bereichen wird sich VR durchsetzen? (Bild: Next Media Hamburg)
Wenn es um den eigenen Bedarf geht, knausern die Deutschen aber noch bei Virtual Reality: So ist die Hälfte der Befragten der Studie zufolge nicht bereit, mehr als 200 Euro in die Technik zu investieren, nur ein Drittel der Umfrage-Teilnehmer würde 400 Euro ausgeben. Es gibt zwar wenige VR-Brillen, die ins Budget der Deutschen passen würde, jedoch kosten die qualitativ hochwertigeren Produkte noch immer deutlich mehr. ron
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