Sprachsteuerung Amazon integriert Alexa in seine Musikstreaming-App

Dienstag, 26. September 2017
Amazon Music lässt sich jetzt per Sprachbefehl steuern
Amazon Music lässt sich jetzt per Sprachbefehl steuern
© Amazon

Kunden von Amazon Music können die Smartphone-App künftig auch per Sprachsteuerung nutzen. Wie das Unternehmen heute mitteilt, ist die digitale Assistentin Alexa ab sofort in das Angebot integriert und soll die Suche nach Titeln vereinfachen. Damit führt Amazon die Strategie fort, Alexa in so viele Angebote und Produkte wie möglich zu installieren.
Das Update ist sowohl bei iOS als auch Android für Nutzer aus Deutschland, Österreich, Großbritannien und den USA verfügbar. In der Taskleiste taucht dann ein neuer Push-to-Talk-Button auf, durch den die Sprachsuche ausgelöst wird. Möglich sind etwa die Befehele "Spiele Hip-Hop von 1996" oder "Spiele Musik zum Autofahren". Das Triggerword "Alexa" ist in diesem Fall nicht nötig - anders als etwa die Sprachsteuerung über den smarten Lautsprecher Amazon Echo. Die Möglichkeit, in der App manuell nach bestimmten Titeln zu suchen, bleibt freilich bestehen. "Kunden von Amazon Music kennen und lieben Alexa bereits vom Musikhören mit dem Amazon Echo oder Echo Dot", begründet Steve Boom, Vice President Amazon Music, diesen Schritt. "Jetzt können auch unsere Smartphone- und Tablet-Nutzer ein vollkommen neues Hörerlebnis genießen, das die Einfachheit und Natürlichkeit der Alexa Sprachsteuerung mit den visuellen Vorzügen der Amazon Music App kombiniert", so Boom weiter. "Millionen von Menschen" würden die sprachgesteuerte Musiksuche bei Echo bereits nutzen.
Amazon Echo Dot
Bild: Amazon

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Amazon ist bereits seit Längerem dabei, die Sprachassistentin in möglichst viele Produkte des Unternehmens zu integrieren. So ist Alexa auch über Amazon Fire TV, Fire TV Stick, Fire Tablets und nicht zuletzt über die Echo-Lautsprecher verfügbar. Erst vergangene Woche wurden Stimmen laut, nach denen der E-Commerce-Riese an einer Datenbrille arbeite, die ebenfalls mit Alexa ausgestattet ist.

Das Wearable soll aussehen wie eine ganz normale Brille, aber über die Nutzung des Knochenschalls ohne herkömmliche Kopfhörer funktionieren. Allerdings soll die smarte Brille ohne integriertes Display oder eine Kamera daherkommen, obwohl der Google-Glass-Gründer Babak Parviz laut Financial Times seit seinem Wechsel zu Amazon im Jahr 2014 für das Projekt verantwortlich zeichnen soll. ron
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