Sprachassistenten Wie Alexa, Siri und Co die Websuche verändern

Montag, 06. November 2017
Rene Hempe (rechts) und Olaf Kolbrück trafen Andre Alpar (links) in Berlin #Hauptstadf #City #BER #Spreeathen #Spreemetropole #Bärlin
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Amazon Andre Alpar Suchmaschinenoptimierung Google Alexa


Amazon Echo und Google Home werden mit der Sprachsuche nicht das oft beschworene Ende der Suchmaschinenoptimierung einläuten. Davon ist der SEO-Experte Andre Alpar überzeugt. „Es wird immer irgendwo einen Suchschlitz geben, der genutzt wird“, ist Alpar zuversichtlich. In der neuen Folge des Podcasts "OR" des Digital-Commerce-Magazins Etailment, das wie HORIZONT zur dfv Mediengruppe gehört, zeigt sich Alpar überzeugt, dass SEO lediglich vielseitiger und anspruchsvoller wird.
Sprachassistenten wie Amazon Echo würden lange Zeit eher als Fernbedienung für den Alltag dienen, um die Musik bei Spotify oder die Heizung zu steuern, so Alpar, der seine Karriere einst als Director Online Marketing bei Rocket Internet und Zalando startete. Die klassische Websuche werde dadurch weniger gefährdet. Allerdings werde die Nutzung der Sprache bei der Suche dazu führen, dass Suchmaschinen immer besser lernen, die Suchanfragen der Nutzer richtig zu interpretieren.
Zudem sieht er rein sprachbasierte technische Lösungen wie Amazon Echo lediglich als Übergangsmodell. Auf Dauer werde der Kunde nach einem Display verlangen, weil er beispielsweise beim Online-Shopping nicht auf den visuellen Eindruck verzichten will. Mit dem "Echo Show" hat Amazon im Sommer in den USA erstmals ein Modell mit eingebauter Kamera und 7-Zoll-Display vorgestellt. In Deutschland soll das Gerät ab 16. November erhältlich sein. ork
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