PwC-Studie Darum sollten Unternehmen das "Internet of Things" mit Künstlicher Intelligenz verbinden

Donnerstag, 20. April 2017
Erst in Kombination mit Künstlicher Intelligenz könne das "Internet of Things" sein volles Potenzial entwickeln.
Erst in Kombination mit Künstlicher Intelligenz könne das "Internet of Things" sein volles Potenzial entwickeln.
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Immer mehr Unternehmen nutzen das "Internet of Things" und verbinden smarte Geräte miteinander. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens PwC hervor. Um das technische Potenzial dieser Innovation voll ausschöpfen zu können, sei die Verknüpfung mit Künstlicher Intelligenz in Zukunft unverzichtbar, heißt es in der Studie.
Der Begriff "Internet of Things" fasst die Vernetzung intelligenter Geräte untereinander zusammen, die mit dem Internet verbunden sind. Sie können beispielsweise miteinander kommunizieren, wodurch ein Netzwerk aus sogenannten Smart Objects entsteht. Das Besondere am "Internet of Things" ist, dass der Mensch zwar die Geräte steuern kann, diese aber aufgrund ihres Internetzugangs in der Lage sind, selbstständig zu agieren. Das Ziel des "Internet of Things" ist die Auflösung der Grenzen zwischen realer und virtueller Welt. Im bestmöglichen Fall erfüllen die Geräte Aufgaben, ohne dass der Mensch aktiv werden muss. So unter anderem ein intelligenter Kühlschrank, der seine Inhalte erfasst und bemerkt, dass die Milch leer ist. Damit vergleichbare Prozesse funktionieren, müssten Unternehmen vermehrt auch Künstliche Intelligenz (KI) einsetzen, fordern die Autoren der PwC-Studie.
Die Vorteile der Verbindung des "Internet of Things" mit Künstlicher Intelligenz.
Die Vorteile der Verbindung des "Internet of Things" mit Künstlicher Intelligenz. (© PwC)
Schätzungen zufolge ist das Marktpotenzial des "Internet of Things" enorm: Bis 2020 werden Unternehmen demnach ihre Investitionen auf über 800 Milliarden Dollar vervielfachen. Der Weltmarkt für Robotik und Künstliche Intelligenz soll außerdem auf ein Volumen von über 150 Milliarden Dollar anwachsen.

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"Die Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz sind imposant. Wir erleben gerade die nächste Innovationswelle, die dazu führen wird, dass auch komplexere KI-Lösungen fast ohne menschliche Eingriffe auskommen", so Werner Ballhaus, Leiter Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC in Deutschland. Die Analysefirma IDC geht davon aus, dass bis 2025 rund 80 Milliarden Geräte direkt mit dem Internet verbunden sein werden. In diesem Fall würde die Datenmenge laut PwC von 4,4 Zettabytes auf 180 Zettabytes steigen. Für Unternehmen sei es aus diesem Grund in Zukunft wettbewerbsentscheidend, Künstliche Intelligenz sinnvoll mit dem "Internet of Things" zu kombinieren, so Ballhaus. Wer die ganze Studie lesen möchte, erfährt auf dieser Website mehr. bre
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