Rocket Fuel Neues Führungsteam soll Transformation beschleunigen

Mittwoch, 11. Januar 2017
David Gosen, neuer General Manager Platform Solutions & Internationalbei Rocket Fuel
David Gosen, neuer General Manager Platform Solutions & Internationalbei Rocket Fuel
© Rocket Fuel

Der Technologiedienstleister Rocket Fuel hat angekündigt, sein Angebot neu organisieren zu wollen. Ziel der persönlichen und inhaltlichen Veränderungen sei es, die Transformation hin zu einer Software-as-a-Service-basierten und von künstlicher Intelligenz (KI) getriebenen Plattform zu beschleunigen.

Zukünftig werde sich das an der Technologiebörse NASDAQ gelistete Unternehmen auf die zwei Kernangebote Predictive Marketing Platfom und Mediaeinkauf (Media Services) konzentrieren. Rocket Fuel ist 2008 angetreten, um das Marketing durch Big Data und KI zu verändern. Die programmatische Marketing-Plattform von Rocket Fuel stellt sowohl eine Datenmanagement-Plattform (DMP) als auch eine Demand-Side-Plattform (DSP) bereit.

David Gosen, in London sitzend und derzeit SVP und Managing Director International, wird im Zuge dieser Veränderungen weitere Verantwortlichkeiten übernehmen und ab sofort als General Manager, Platform Solutions & International tätig sein. Simon Hayhurst, derzeit SVP Product, wird nach Angaben des Unternehmens die Rolle als General Manager Media Services übernehmen.

"Unser vorrangiges Ziel für 2017 ist es, wieder Wachstum zu realisieren", so Rocket-Fuel-CEO Randy Wooton. "Dies werden wir erreichen, indem wir eng mit den weltweit größten Agenturen und Marken zusammenarbeiten, um die Stärke unserer Predictive Marketing Platform voll auszuspielen." Rocket Fuel arbeitet etwa mit Sixt, Tui und der PSD-Banken-Gruppe zusammen.

"Wir glauben fest daran, dass wir die Zugkraft unseres Plattform-Geschäfts steigern können, da dieses – bei entsprechender Skalierung – niedrigere Vertriebs- und Servicekosten verursachen wird", so Wooton weiter. Man werde weiter daran arbeiten, dass die firmeneigene "Moment Scoring-Technologie" in die marktführenden Marketingplattformen integriert werden kann. Die Technologie "lernt" quasi von jedem Moment der Kundeninteraktion und ermöglicht so den Unternehmenangaben zufolge eine Optimierung der Marketingausgaben, ein größeres User-Engagement, Upselling und erneute Ansprache der Konsumenten über verschiedene programmatische Kanäle.ron

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