"Planet of the apps" Apples erste eigenproduzierte Show für Apple Music erinnert an DHDL

Mittwoch, 15. Februar 2017
In der Jury sitzen Jessica Alba, Will.i.am, Gwyneth Paltrow und Gary Vaynerchuk (v.l.n.r.)
In der Jury sitzen Jessica Alba, Will.i.am, Gwyneth Paltrow und Gary Vaynerchuk (v.l.n.r.)
© Screenshot Youtube

Apple erweitert seinen Musikstreamingdienst Apple Music mit der ersten eigenproduzierten Reality-Show. Auf der Code-Media-Konferenz gewährte Content-Chef Eddy Cue gestern erste Einblicke in das neue Format "Planet of the apps". Junge Tech-Gründer präsentieren ihre Ideen und pitchen um Wagniskapital. 
Für das exklusiv auf Apple Music laufende Casting-Format hat der iPhone-Hersteller prominente Gesichter für die Jury gewinnen können. Dort sitzen der Sänger Will.i.am (CEO von i.am), die Schauspielerinnen Jessica Alba (Co-Gründerin von "The Honest") und Gwyneth Paltrow (Gründerin "Goop") sowie Gary Vaynerchuk (CEO Vayner Media). Ihre Aufgabe wird sein, die vorgetragenen Ideen der Gründer zu bewerten.
Die Entwickler haben jeweils 60 Sekunden Zeit, um ihre Idee beziehungsweise ihr bereits fertiges Produkt vor der Jury zu pitchen. Haben sie ein Jury-Mitglied überzeugt, arbeiten sie zusammen mit Unternehmen wie Uber oder Yelp an der Entwicklung der App, um letztlich ein weiteres Mal um eine 10-Million-Dollar-Finanzierung zu pitchen - dann aber vor Vertretern der Wagniskapitalgeber Lightspeed Venture Partners. Dem Gewinner winkt nicht nur das Geld, sondern obendrein eine Premium-Platzierung im App Store.

Apple Music veröffentlicht die Folgen ab Frühjahr im Wochenrhytmus. Die Show, produziert von Ben Silverman ("The Office"), wird nicht durch Werbespots unterbrochen, sie setzt aber ein kostenpflichtiges Abo des Streamingdienstes voraus. Apple nutzt die Sendung natürlich vor allem für Eigenwerbung und will sich vor allem gegenüber Wettbewerbern wie Netflix oder Spotify abheben.

Der Trailer, der gestern veröffentlicht wurde, kommt bei vielen Techies aus dem Apple-Umfeld aber gar nicht gut an. Realmac-Software-Gründer Dan Counsell ist enttäuscht:

Apple-Blogger Marco Arment:



App-Entwickler Sam Soffes:


Dermot Daly, Gründer von Tapadoo, einem iPhone-App-Studio

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